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Zeuthen Kantatenchor singt Rossini
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08:07 27.09.2018
Der Kantatenchor Zeuthen probt jeden Montag unter Leitung von Kantor Christian Finke-Tanke. Quelle: Heidrun Voigt
Zeuthen

Der Kantatenchor Zeuthen präsentiert am 13. Oktober die „Petite Messe solennelle“ von Gioachino Rossini in der Martin-Luther-Kirche in Zeuthen. Dafür wird seit längerem wöchentlich geprobt. Zudem waren die Sänger am dritten Septemberwochenende in Dahme, wo sie sich intensiv mit der Messe beschäftigten.

„Das Chorwochenende war sehr erfolgreich. Wir haben viel geschafft und konnten Schranken, die noch geschlossen waren, öffnen“, sagt Christian Finke-Tange. Der Kantor leitet den Kantatenchor seit zwölf Jahren. Unterstützt wurden die Vokalisten in Dahme von der Pianistin Arisa Ishibashi. Sie wird zusammen mit der Pianistin Mirjam Fischer und Jörg Walter am Harmonium auch das Konzert im Oktober begleiten. Zudem unterstützen den Kantatenchor die Solisten Christina Bischoff (Sopran), Karin Lasa (Alt), Thomas Kalka (Tenor) und Thomas Wittig (Bass).

Typisches Werk der Romantik

„Wir werden die ursprüngliche Fassung für Singstimmen, zwei Klaviere und Harmonium aufführen. Die orchestrierte Fassung, die Rossini als Auftragswerk ausarbeitet hat, gefiel ihm selbst nicht“, weiß der Kantor. Er erzählt, dass Rossini das für die Romantik typische Werk für die Einweihung der Hauskapelle eines adligen Freundes komponiert hat. Da dieser Klavier und Harmonium besaß, sei die ungewöhnliche Besetzung zustande gekommen.

Christian Finke-Tange merkt an, dass die „Petite Messe solennelle“ (Kleine feierliche Messe) gar nicht so klein sei, sich das „petite“ nur auf die Besetzung beziehe. Das Werk sei mit 90 Minuten groß auskomponiert. „Es ist ein Stück mit großen Gegensätzen, fröhlich und majestätisch, mit sehr innigen Zwischenspielen auf dem Harmonium. Jörg Walter wird übrigens sein eigenes Instrument mitbringen – ein Druckwindharmonium. Dessen Töne lassen sich besser in der Lautstärke regulieren und die Klangfarben sind auch interessanter“, erläutert der Chorleiter.

A-cappella-Passagen sind die größte Herausforderung

Die Sänger studieren Rossinis Messe zum ersten Mal ein. Wegen einiger A-cappella-Passagen müsse intonatorisch sehr sauber gesungen werden, so Christian Finke-Tange. „Das war ein Haufen Arbeit, der auch noch nicht ganz abgeschlossen ist.“ Der Kantor betont, dass er das Werk ausgewählt habe, da Gioachino Rossinis Todestag sich zum 150. Mal jähre. Und da der Kantatenchor in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen feiert, hielt Christian Finke-Tange auch eine Premiere für angemessen.

Nach dem Konzert am 13. Oktober werden sich die Sänger dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach widmen. Die Kantaten I bis III führen sie am 1. Dezember in der Kreuzkirche Königs Wusterhausen auf.

Karten für Rossinis Messe gibt es im Musikladen Brusgatis in Königs Wusterhausen, im Reisebüro Steinhöfel in Zeuthen und in der Buchhandlung Schattauer in Eichwalde oder unter www.kantatenchor-zeuthen.de im Internet.

Von Heidrun Voigt

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