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Zeuthen Wegen Tunnelbaus bleiben Kunden weg
Lokales Dahme-Spreewald Zeuthen Wegen Tunnelbaus bleiben Kunden weg
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01:16 16.07.2018
Sven Herzberger (4.v.r.) erklärtw, wie das Entschädigungsprogramm der Deutschen Bahn aussieht. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Zeuthen

Zu einem Gesprächsabend über die Situation der Gewerbetreibenden am Bahnhof in Zeuthen hat Karl Uwe Fuchs, Mitglied der Gemeindevertretung, am Donnerstagabend eingeladen. Mit an seiner Seite waren Bürgermeister Sven Herzberger (parteilos) und die Vorsitzende der Gemeindevertretung Karin Sachwitz. Ein Vertreter der Deutschen Bahn, der ebenfalls eingeladen war, hatte kurzfristig abgesagt. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam über Strategien und Maßnahmen zu sprechen, wie die Gewerbetreibenden die Herausforderungen durch den Tunnelbau meistern können.

Erhebliche Umsatzrückgänge

Ist er Bau am S-Bahnhof in Zeuthen ein bedeutender Schritt für die weitere Entwicklung der Infrastruktur der Gemeinde Zeuthen, ist es aber genauso wichtig, dass die Gewerbetreibenden auf der Miersdorfer Seite weiter bestehen. Sie berichten von erheblichen Umsatzrückgängen. Die Kunden scheuen den Umweg über den Bahnübergang und bleiben weg.

Gemeinsam suchte die Unternehmer nach Möglichkeiten, die Kunden wieder „anzulocken“. Wobei sich die Gewerbetreibenden einig waren, dass man zusammenhalten müsse. D wären einheitliche Öffnungszeiten ein Ansatz. Von der Gemeinde kam die Zusage, eine gemeinsame Struktur zu entwickeln und die Bürger für die Problematik zu sensibilisieren.

Anträge auf Entschädigung

Sven Herzberger informierte die Anwesenden darüber, dass sie die Möglichkeit haben, bei der Deutschen Bahn einen Antrag auf Entschädigung zu stellen. Er verschwieg aber auch nicht, dass das Entschädigungsprogramm der Bahn harte Ausschlusskriterien hat und wenn gezahlt würde, dann sowieso erst nach Beendigung des Tunnelbaus und der ist für Oktober 2019 geplant.

Auch wenn so ein Antrag nicht sehr erfolgversprechend sei, ermutigte der Bürgermeister die Gewerbetreibenden ihn auf jeden Fall zu stellen. „Ich sehe die heutige Veranstaltung als einen Beginn, um dauerhaft in Kontakt zu bleiben“, sagte Karl Uwe Fuchs.

Von Gerlinde Irmscher

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