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Zeuthener Schüler bei „Jugend forscht“ ausgezeichnet

Zeuthen Zeuthener Schüler bei „Jugend forscht“ ausgezeichnet

Die beiden Zeuthener Schüler Theo Siegmann und Max Kühn erhalten in diesem Jahr einen Sonderpreis beim Landeswettbewerb Jugend forscht. Ausgezeichnet werden die 16-Jährigen für Erfindungen, die Behinderten bei der Arbeit mit dem Computer helfen sollen.

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Theo Siegmann und Max Kühn mit ihren Erfindungen.

Quelle: CBM

Zeuthen. Zwei Schüler der Paul-Dessau-Gesamtschule in Zeuthen werden in diesem Jahr beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ ausgezeichnet. Theo Siegmann und Max Kühn (beide 16) erhalten den Sonderpreis „Innovationen für Menschen mit Behinderung“ der Christoffel-Blindenmission (CBM). Die beiden Schüler haben Computermäuse entwickelt, die sich mit einem Kopfnicken, einem Fußwippen oder mit Daumendruck bewegen lassen. Damit soll Menschen mit Bewegungseinschränkungen die Arbeit mit dem Computer erleichtert werden.

Ziel der Schüler war es, Lösungen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu entwickeln, mit denen auch ohne eine herkömmliche Computermaus ein PC bedient werden kann – und zwar mit den verschiedensten Körperteilen. So fertigten sie etwa aus einer Holzplatte und Riemen eine Sandale, in die sie das Innenleben einer handelsüblichen optischen Computermaus einbauten. Der Fuß kann auf diese Weise die Maushand ersetzen. Außerdem klebten die Jugendlichen an die Sandalenspitze und an die Hacke jeweils runde Tastsensoren, die der linken und rechten Maustaste entsprechen. Ein Fußwippen löst so den Mausklick aus.

Für bis zum Hals gelähmte Menschen kann dagegen die Mützenmaus interessant sein: Die Jugendlichen haben sie so konstruiert, dass auf einer Mütze montierte Sensoren die Bewegungen des Kopfes registrieren. Es genügt, den Kopf zu neigen oder mit dem Kopf zu nicken, um den Mauszeiger zu steuern. Alternativ haben die Schüler auch noch eine Kopfmaus kreiert, bei der die Sensoren an einem Bügel angebracht sind, der wie ein Kopfhörer aufgesetzt wird. Für diese Entwicklung bekommen Max Kühn und Theo Siegmann den CBM-Sonderpreis.

Der CBM-Sonderpreis zeichnet jedes Jahr Studien und Erfindungen aus. Prämiert werden Arbeiten, die behinderten Menschen den Alltag erleichtern oder sich mit dem Zusammenhang von Krankheit und Behinderung befassen. Gewinnen können zudem Ideen, die einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit leisten. Alle ausgezeichneten Landessieger haben die Chance, den von der CBM ausgeschriebenen Bundessonderpreis zu erhalten. Dieser wird am 2. Juli vergeben.

Von MAZ-Online

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