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Zeuthener laden zum Bürgerfest

Buntes Treiben in der Kastanienallee Zeuthener laden zum Bürgerfest

Mit einem bunten Programm für kleine und große Besucher lockten die Anwohner der Zeuthener Kastanienallee am Sonnabend zahlreiche Gäste in ihre Gärten. Bereits zum zweiten Mal fand das beliebte Bürgerfest statt – dieses Mal mit Unterstützung der Bürgerinitiative „Tanke, nein danke“.

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Jazz-Tänzerinnen des Sportvereins Eichwalde traten auf.

Quelle: Uta Schmidt

Zeuthen. Zum zweiten Mal sorgten am Samstag die Anwohner der Zeuthener Kastanienallee bei einem Bürgerfest für gute Stimmung, Spaß und Unterhaltung in den festlich geschmückten Gärten. „Das ist ein wunderbares gemütliches und familiäres Fest. Es ist enorm, was die Bürger mit Unterstützung der Bürgerinitiative gegen den Tankstellenbau auf die Beine gestellt haben“, sagte Peter Richter aus der Goethestraße. Bei Trödel, Tanz, Tischtennis und Tombola leisteten die Veranstalter auch diesmal wieder einen unterhaltsamen Beitrag für mehr Miteinander rund um Goethestraße, Kastanien- und Forstallee, aber gaben auch Informationen zum Dauerbrennerthema „Tanke, nein danke“.

„Unser zweijähriges Engagement hat sich schon gelohnt. Wir konnten den Bau der Tankstelle durch eine einstweiligen Verfügung durch das Oberverwaltungsgericht stoppen lassen. Die Baugenehmigung liegt damit bis auf Weiteres auf Eis. Wir hoffen, dass der Investor dadurch generell von seinem Bauvorhaben Abstand nimmt“, erklärte Gemeindevertreterin und BI-Sprecherin Marina Scholz. Weil für einen jahrelang währenden und teuren Klageweg nicht unerhebliche Anwalts- und Gerichtskosten gestemmt werden müssen, entstand bei den Anwohnern der Kastanienallee im vergangenen Jahr die Idee für ein Bürgerfest „Für ein lebenswertes Zeuthen“. Nachbarn und Besucher konnten sich über das umstrittene Thema „Tankstellenbau an der Forstallee“ informieren, aber auch viel Unterhaltung genießen. Bei Kaffee, Kuchen, Grillwurst und Bowle wurde diskutiert und entspannt.

Wunschbaum für die Gäste

„Wir haben auch diesmal wieder einen Wunschbaum im Garten ausgewählt, an dem die Zeuthener ihre Visionen für die Gemeinde formulieren können“, so Uwe Bruns. Clemens Fuhrmann, der als unmittelbar Betroffener selbst gegen den Tankstellenbau klagt, machte keinen Hehl aus seinen Wünschen: „Wir brauchen keine Tankstelle, sondern etwas für die Jugend wie einen Jugendklub“. Auch deshalb habe er in seinem Garten etliche Offerten wie drei Tischtennisplatten für den Nachwuchs aufgebaut. „Die Kinder hatten hier im letzten Jahr so viel Spaß, dass sie gar nicht mehr weg wollten“, sagte er.

Erstmals unter den Akteuren war die Bürgerinitiative „WIND – Willkommen im nördlichen Dahmeland“, die Neu-Zeuthenern wie Flüchtlingsfamilien Unterstützungsangebote vorstellte und für ein Ehrenamt warb. Unter dem Motto „Tanzen statt tanken“ stand das zweite Bürgerfest an der Kastanienallee diesmal ganz im Zeichen des Tanzes. Auf einer Bühne zeigten die Jazz Dancer aus Eichwalde internationale Tänze und luden die Besucher zum gemeinsamen Sirtaki ein. Mit Hits der 70er und 80er Jahre klang das Fest am Abend schließlich aus.

Von Uta Schmidt

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