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Dahme-Spreewald Zum letzten Mal vereint
Lokales Dahme-Spreewald Zum letzten Mal vereint
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05:09 08.01.2018
Zahlreiche Gäste versammelten sich in der Radeland-Halle zum Neujahrsempfang der Gemeinden Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf. Quelle: Oliver Becker
Eichwalde

Die Bürgermeister der drei Gemeinden Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf haben für Sonnabend als Zeichen ihrer engen Zusammenarbeit zum vierten Mal zum gemeinsamen Neujahrsempfang eingeladen – dieses Jahr in die Eichwalder Radeland-Halle. Gekommen waren Vertreter der drei Gemeindevertretungen, der regionalen Wirtschaft und Vereine. Die Gastgeber nutzten die Gelegenheit für einen Rückblick auf das Jahr 2017, lobten die gute Zusammenarbeit und wagten einen Ausblick auf das neue Jahr.

Der Empfang war zugleich auch ein Abschied vom Eichwalder Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) und Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD). Während Burgschweiger bereits Ende dieser Woche die Amtsgeschäfte an ihren Nachfolger Sven Herzberger (parteilos) übergibt, findet der Wechsel in Eichwalde erst zum 1. Februar statt – dort übernimmt Jörg Jenoch (WIE). Markus Mücke (parteilos) bleibt für eine weitere Amtszeit Bürgermeister in Schulzendorf. In den zurückliegenden acht Jahren lag den Dreien die interkommunale Zusammenarbeit besonders am Herzen, die mit der Gründung der drei gemeinsamen Regionalausschüsse und Projekten wie Urbig ZES, der gemeinsamen zentralen Vergabestelle zur Ausschreibung von Bauleistungen oder dem angedachten Schulneubau besonders forciert wurde.

Stoßen aufs neue Jahr an: Beate Burgschweiger (SPD), Bernd Speer und Markus Mücke (beide parteilos, v. l.). Quelle: Gerlinde Irmscher

„Wehmut schwingt heute schon mit, da zwei von uns bald nicht mehr im Amt sind. Doch wir verlassen ein fahrendes Schiff“, sagte Burgschweiger. „Wir hatten einen intensiven Austausch – das wird mir fehlen“, sagte Mücke. Die wichtigste Errungenschaft der acht Jahre sei die intensive Zusammenarbeit. Man habe viel erreicht und Wege bereitet. Es sei nun an den Nachfolgern, diese weiterzugehen. Die Gemeindevertretungen arbeiteten nach anfänglich Bedenken gut zusammen und die Verwaltungen stimmten sich auf dem kurzen Dienstweg ab. Mit den Regionalausschüssen sei man Vorreiter in Brandenburg. „Als nächstes muss man die Kraft haben, den anderen so zu vertrauen, dass so etwas wie ein gemeinsamer Flächennutzungsplan möglich wird“, sagte Speer. „Ich wünsche mir, dass es endlich los geht, um die Dinge auf den Weg zu bringen“, sagte der designierte Eichwalder Bürgermeister Jörg Jenoch (WIE).

„Die Zusammenarbeit der Fraktionen sollte wieder besser werden, denn diese hat mit der Bürgermeisterwahl gelitten“, sagte Birgitt Klunk (Grüne).„Ich wünsche mir für 2018, dass Verwaltung und Gemeindevertretung eine vertrauensvolle Zusammenarbeit finden und nicht gegeneinander arbeiten“, sagte Joachim Kolberg (CDU). „Ich habe mit dem neuen Bürgermeister die Hoffnung, das er Kommunikationsebenen aufbaut“, sagte Nadine Selch (CDU). „Die interkommunale Zusammenarbeit sollte noch stärker forciert werden“, sagte Antje Girschik, Geschäftsführerin der BADC. Einzelne Gemeinden könnten im Flughafenumfeld bei der rasanten Entwicklung und den vielen Problemen, nur zusammen zum Ziel kommen.

Von Oliver Becker

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