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Zwei Massenschlägereien in Eichwalde

Am Rande des „Rosenfestes“ Zwei Massenschlägereien in Eichwalde

In Eichwalde kam es am zurückliegenden Wochenende zu zwei schlimmen Vorfällen. Am Sonntag sollen sich bis zu 30 Personen eine Schlägerei auf dem Bahnhof geliefert haben. Einen Tag zuvor soll es zu einer rassistisch motivierten Auseinandersetzung gekommen sein. Die Polizei konnte erst zwei Verdächtige ermitteln und bittet um Mithilfe der Öffentlichkeit.

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Quelle: dpa

Eichwalde. Gegen 1:30 Uhr wurde die Polizei am Sonntagmorgen darüber informiert, dass sich am Bahnhof Eichwalde rund 30 Personen eine heftige Schlägerei liefern sollen. Mehrere Personen seien verletzt, hieß es.

Als die Polizei mit mehreren Streifenwagen am Bahnhof eintraf, hielten sich dort etwa 200 Personen auf. Viele in deutlich angetrunkenem Zustand, so eine Polizeisprecherin am Sonntagmittag gegenüber MAZonline. Von einer Schlägerei war aber nichts mehr zu sehen,

Wenig später meldeten sich aber zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren bei den Beamten. Sie gaben an, von Unbekannten Schläge ins Gesicht bekommen zu haben. Dabei erlitten sie Platzwunden. Wann, wie und wer sich genau geschlagen habe, konnten die Beiden jedoch nicht sagen.

Eine unmittelbare ärztliche Behandlung lehnten sie auch ab.

Schlimmer Vorfall bereits am Vortag

Im Laufe der Ermittlungen erfuhren die Beamten zudem, dass es bei dem seit Freitag stattfindenden „ Rosenfest“ bereits am Vortag zu einem schwerwiegenden Vorfall gekommen sein soll. Demnach soll am Rande des Festes in der Nacht von Freitag auf Samstag ein dunkelhäutiger Mann von mehreren Tatverdächtigten zusammengeschlagen und wegen seiner Herkunft beleidigt worden sein.

Das Opfer war am Sonntagmittag noch nicht namentlich bekannt. Dagegen konnte die Polizei aber durch Zeugenhinweise zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren als Tatverdächtigte ermittelt werden.

Die Kriminalpolizei hat intensive Ermittlungen zur Aufhellung der Geschehnisse aufgenommen.

Polizei bittet um Mithilfe

Personen die Zeugen der geschilderten Straftaten geworden sind oder auch Opfer von Körperverletzungen sowie sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion in Königs Wusterhausen unter der Telefonnummer: 03375 2700 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Von MAZonline

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