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Zweiter Platz beim Hans-Riegel-Wettbewerb

Königs Wusterhausen Zweiter Platz beim Hans-Riegel-Wettbewerb

Jessica Kranz aus Zeesen hat derzeit gleich doppelten Grund zur Freude: Sie hat nicht nur ihr Abitur mit einem Durchschnitt von 1,1 in der Tasche, sondern auch den zweiten Platz beim Hans-Riegel-Wettbewerb erreicht. Sie hat eine App für ein Logik-Spiel entwickelt, bei dem alle Bälle vom Spielfeld abgeräumt werden müssen.

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Die 18-jährige Gymnasiastin Jessica Kranz.

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. Gleich zwei Luftsprünge sind gegenwärtig bei Jessica Kranz angesagt. Hält die 18-Jährige doch nicht nur ein Abitur mit der Durchschnittsnote 1,1 in der Hand, sondern obendrein auch noch die Urkunde für den zweiten Platz beim bundesweiten Hans-Riegel-Preis im Fach Informatik. Hans Riegels Vater war der Gründer des Süßwarenkonzerns Haribo.

Mit diesem Wettbewerb fördert die Hans-Riegel-Stiftung in Deutschland und Österreich Talente im naturwissenschaftlichen Bereich. Und die junge Zeesenerin ist ganz sicher eines davon. Sie entwickelte eine App für ein Logik-Spiel, bei dem alle Bälle vom Spielfeld abgeräumt werden müssen. Mehr als 100 Stunden hat sie daran geknobelt und probiert, ehe es klappte. Mit Java hat sie dafür sogar eine spezielle Programmiersprache erlernt. Auch die unterschiedlichen Auflösungen der Smartphones galt es zu berücksichtigen.

Zeesenerin macht ihr Hobby zum Beruf

Da erübrigt sich fast die Frage nach ihrem Berufswunsch. Die Zeesenerin nimmt ab Oktober an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin-Lichtenberg ein duales Informatik-Studium auf. Dabei wird sie bis zum Bachelor-Abschluss voraussichtlich in drei Jahren jeweils drei Monate in einem Betrieb arbeiten und drei Monate an der Hochschule studieren. „Das ist nicht nur sehr praxisorientiert, sondern obendrein auch noch mit einer Ausbildungsvergütung verbunden“, freut sich die junge Frau. Ihr Wunsch war dabei ein Einstieg in die Telemedizin, die ihr das Unternehmen Biotronik in Berlin-Neukölln gewährt. „Am liebsten würde ich den ganzen Tag Spiele programmieren, aber wenn ich mit der Informatik obendrein vielleicht auch noch Leben retten oder zumindest verlängern kann, ist das einfach super“, gerät Jessica Kranz ins Schwärmen. Sie macht damit ihr Hobby zum Beruf. Den Grundstein dafür legte sie am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen, wo neben Informatik vor allem Mathematik und Englisch zu ihren Lieblingsfächern gehörte. „Wenn sich Jessica etwas in den Kopf gesetzt hat, bringt sie es mit Ausdauer und Kreativität auch zu Ende“, lobt ihr Informatiklehrer Roland Ebner. Sie gibt „die Blumen“ zurück, in dem sie sich noch einmal für seine Unterstützung bei der Entwicklung des Spiels bedankt.

Bevor Jessica Kranz nach dem Abitur aber beruflich so richtig loslegt, gönnt sie sich eine Verschnaufpause. Sie düst in den Sommerferien nach Dubai. Und ihre Mitschüler meinen, das habe sie sich auch verdient.

Von Franziska Mohr

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