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Dahme-Spreewald Zwischen Bäckerei und Kunstmarkt
Lokales Dahme-Spreewald Zwischen Bäckerei und Kunstmarkt
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00:19 21.12.2017
Sarah und Maria (r.) beim Plätzchebacken in der Weihnachtsbäckerei des Dahmelandmuseums. Ingeborg Kugel hilft, wenn es nötig ist. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Ein Duft von Glühwein und Zimt wehte am Wochenende über den Kirchplatz. Die vielen Besucher ließen sich vom „Schmuddelwetter“ nicht abhalten, über den Königs Wusterhausener Weihnachtsmarkt zu bummeln. Ein Höhepunkt für die kleinen Gäste war dabei am Sonnabend die Ankunft des Weihnachtsmannes.

Der Weihnachtsmann kam

„Das war ja wieder eine Fahrt hierher“, so die Worte des Weihnachtsmannes, als er mit seinen beiden Engeln Angelina und Feli aus dem historischen Feuerwehrauto der Senziger Wehr kletterte und sich den Weg durch die Menschen zu Bühne bahnte. Manch einer der kleinen Besucher nutzte die Gelegenheit, sich dem Mann mit dem roten Mantel und dem langen weißen Bart in den Weg zu stellen, um ihn aus der Nähe zu betrachten.

„Hallo Kinder, nun bin ich da und ein bisschen aufgeregt bin ich auch wegen der vielen Leute, die hier unten stehen“, so die Begrüßung und gleich auch noch die Entschuldigung für das Zuspätkommen. Dabei sei er doch wie immer pünktlich am Morgen vom Nordpol aufgebrochen. „Aber es war eben wieder einmal eine beschwerliche, mit vielen Zwischenfällen gespickte Reise“, erklärte der Bärtige. Er habe ja eigentlich auf dem BER landen wollen, also blieb nur eine Notlandung auf dem Feld. Zum Glück gebe es ja eine gut funktionierende Feuerwehr, die ihn dann nach Königs Wusterhausen gebracht habe.

„Ich hoffe, dass ich 2020, wenn ich dann das erste Mal auf dem BER landen kann, pünktlich hier sein werde“, sagte der Weihnachtsmann. Schon seit 15 Jahren komme er in die Stadt und das immer gerne. Er nahm sich Zeit, das Programm der Mädchen und Jungen der Grundschule Senzig anzuschauen, um dann kleine Geschenke aus seinem großen Sack zu verteilen.

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei im Dahmelandmuseum war man eifrig dabei, aus dem Teig von der Bäckerei Grabarse Plätzchen zu machen. Da kamen kreative Figuren heraus. „Ich habe die Buchstaben meines Namens gemacht“, sagte der 9-jährige Lucas stolz. „Hier gibt es immer viele Möglichkeiten für die Kinder, nicht nur Karussell fahren und wir kommen jedes Jahr“, so Mama Franziska Berger. Auch die Zwillinge Sarah und Maria versuchten sich beim Plätzchenbacken, nachdem sie zuvor Spaß beim Ponyreiten hatten. Wer im Kirchenzelt basteln wollte, musste schon etwas Geduld aufbringen, die Plätze waren begehrt. Thea (7) lies sich nicht stören und bastelte in aller Ruhe an ihrer Dose. „Da kommt dann mein Schmuck rein“, verriet sie.

Auch ein Besuch in der Bahnhofstraße lohnte sich. Vor dem Weinladen konnte man bei selbst gemachtem Glühwein Helmut und Fred Schlegel auf der Trompete und Posaune lauschen. Helfried Miethe nutzte die Gelegenheit, in aller Ruhe in der Buchhandlung zu stöbern.

Auch auf dem 2. Kunstmarkt im Bürgerhaus „Hanns Eisler“ konnten sich die Künstler nicht über mangelnden Anklang beklagen. „Man merkt, dass unsere Besucher zielgerichtet zum Kunstmarkt kommen und auf der Suche nach einem besonderen Geschenk sind“, erklärte Christiana Lücke, Vorsitzende des Kulturbundes Dahme-Spreewald.

Von Gerlinde Irmscher

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