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Das Metier gewechselt

Luckenwalde Das Metier gewechselt

Luckenwalder Friseure waren bei der Modenschau der Universität der Künste dabei. Jungdesigner zeigen ihre Abschlussarbeiten im Estrel in Berlin. Das Luckenwalder Team um Ute Gaertner sorgt für extravagantes Make up.

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Ute Gaertner (3. v. r.) mit Laura Lange (l.), Steffi Schumny (2. v. l.) und Melanie Briesemeister (2. v. r.) in Berlin.

Quelle: Foto: Privat

Luckenwalde. Friseurmeisterin Ute Gaertner und ihre Mitarbeiterinnen haben für einen Tag ihr Metier gewechselt. Die Universität der Künste hatte im Berliner Estrel-Hotel zu einer Modenschau eingeladen. Jungdesigner zeigten dort ihre Abschlussarbeiten. Da in den Ferien kaum Make-up-Artisten aufzutreiben waren, wurde Ute Gaertner gebeten kurzfristig einzuspringen. Normalerweise wird sie als Fachfrau in Sachen Frisuren zu Modenschauen eingeladen. Dieses Mal hingegen sollte sie den Models ein ungewöhnliches Make-up verpassen. „Wir schminken ja unsere Kunden im Salon auch. Aber dabei handelt es sich um ein vorzeigbares Tages Make-up“, sagt Ute Gartner. Bei der Modenschau der Jungdesigner war dies allerdings nicht gefragt. So ausgefallen wie die Garderobe, sollte auch das Make-up sein. Als Themen der Modenschau standen Vermüllung, Recyling und Nachhaltigkeit im Fokus. Dazu sollten die Models blass geschminkt werden – mit Augen, die an eine durchzechte Nacht erinnern und verwischtem Lippenstift. Ute Gaertner , Melanie Briesemeister, Laura Lange und Steffi Schumny hatten für jedes Model 20 Minuten Zeit zum Schminken. Angekündigt waren 40 Models. Letztendlich mussten die Luckenwalder bei mehr als 60 Hand anlegen. „Es ging Backstage zu wie im Taubenschlag“, berichtet Ute Gaertner. Obwohl der Tag stressig war, möchten sie und ihre Mitarbeiterinnen nicht auf diese Erfahrung verzichten.

Die Herausforderung für Ute Gaertner und ihr Team bestand darin, die Models aus aller Welt und mit unterschiedlichen Hautfarben so extravagant nach den Vorgaben der Veranstalter zu schminken. Dass sie dafür Materialien verwenden mussten, die neu auf dem Markt waren, erschwerte die Sache zwar, tat dem Spaß an der Sache aber keinen Abbruch. Gezeigt wurden auf dem Laufsteg unter anderem Pullover, die aus alten Socken bestanden, Hosen aus Plastiktüten, Lackhosen mit Schlag und aufgeblasenen Dauenjacken.

Jetzt widmen sich die Friseurinnen im Salon in Luckenwalde wieder ihrem Alltagsgeschäft.

Von Margrit Hahn

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