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Der Kobold aus dem Koffer

Pittiplatsch im Stadtklubhaus Der Kobold aus dem Koffer

Pittiplatsch und seine Freunde unterhielten am Sonntag im Hennigsdorfer Stadtklubhaus Besucher aller Generationen: Natürlich hatte der liebe Kobold auch Schnattchen, Moppi, Herrn Fuchs und Frau Elster an seiner Seite.

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Star aller Kinder: Pittiplatsch der Liebe.

Quelle: Fritz Hermann Köser

Hennigsdorf. Hund Moppi ist nicht nur außer Puste, sondern auch noch verstimmt. „Ich bin sauer“, knurrt er immer wieder. Vielleicht, weil Ente Schnatterinchen ihn immerzu waschen will? Als ob nicht drei Mal im Jahr reichen würden. Dabei soll er doch die vielen Kinder begrüßen. Bloß wie? Babette zeigt dem Vierbeiner, wie das funktioniert. „Hallo Kinder, ich bin Babette“, sagt die Blondine. Moppi wiederholt den Satz genau so, sehr zum Vergnügen des Publikums.

Das war zahlreich erschienen, zu der Show „Pittiplatsch und seine Freunde“. Der muntere kleine Kobold und seine Kumpels, unter anderem Schnatterinchen, Herr Fuchs und Frau Elster, machten am gestrigen Sonntagvormittag das Hennigsdorfer Stadtklubhaus unsicher. Jung und Alt strömte in den Saal, mehrere Generationen, vom Kleinkind bis zum Senior – schließlich waren es gerade die reiferen Semester, die sich in jungen Jahren an den Kult-Puppen aus dem DDR-Fernsehen erfreut hatten.

Eine Stunde Vorstellung, für kleine Kinder ist das eine Ewigkeit. Den drei Akteuren, Puppenspieler, Keyboarder und Erzählerin, gelang es trotzdem, die Kleinen bei der Stange zu halten. Sie dürfen mitmachen. Mitsingen, als Moppi widerwillig „Alle meine Entchen“ anstimmt, für ihn lediglich eine Schnulze. Den „Holzmichl“ hatte ihm Babette nur mit großer Mühe ausgeredet.

Oder den Hund warnen. Ihnen entgeht nicht, dass sich plötzlich der Koffer neben Moppi wie von Geisterhand bewegt. Das Tier merkt nichts, aber die Kinder machen ihn eindringlich auf dieses seltsame Ereignis aufmerksam. Dann lüftet sich der Deckel, und der Inhalt ist zu sehen.

Klein, frech und knuffig, eben Pittiplatsch. Der freche Kobold hat allen mal wieder einen Streich gespielt. Aber er ist ja danach stets einsichtig, weswegen man ihm nicht böse sein kann, wie Babette betont.

Ohnehin ist er nicht der einzige Übeltäter. Der immerzu lieben und herzensguten Ente „Schnattchen“ etwa klaut der böse Frosch einfach ein Geschenk. Er versteckt es und tarnt es geschickt mit Stroh.

Seit vielen Jahren bringt Mario Behnke den Kobold auf die Bühne. Der Leiter vom Show-Express Könnern spricht von einer Revue für Kinder, in Form eine Aneinanderreihung von Liedern und Sketchen. Durch das Programm führt Barbara Augustin alias Babette. Sie kommuniziert mit den Puppen, wenn sie nicht gerade Schnatterinchen ihre Stimme leiht. Den Rest erledigen Puppenspieler Tobias Schülke und Keyboarder Florian Gass. Schülkes Vorgänger war Heinz Schröder.

Das bekannte Pittiplatsch-Urgestein tourte mit dem Kobold lange Zeit durch die Lande, doch 2009 erlag der Puppenspieler einer schweren Krankheit. Mit 81. Mario Behnke: „Heinz Schröder wäre wohl heute noch dabei.“

Von Fritz Hermann Köser

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