Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Bürgergarten für Oranienburg

Gemeinsam säen, jäten und ernten Ein Bürgergarten für Oranienburg

Ein „Bürgergarten“ ist am Freitag am Eltern-Kind-Treff in der Kitzbüheler Straße 1A in Oranienburg seiner Bestimmung übergeben worden. Zum feierlichen Auftakt wurde ein Apfelbaum gepflanzt. Unter Leitung von Gartenbauingenieur Stefan Tjorden Teltzrow kann nun gemeinsam geackert werden. Der Garten steht jedem jederzeit offen.

Voriger Artikel
Sonnenenergie vom Schuldach
Nächster Artikel
Umbaupläne für Oranienburger Bahnhofsplatz

Geschafft: Der erste Baum ist gesetzt! Die Idee des Bürgergartens trägt schon erste Früchte.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Mit dem Pflanzen eines dreieinhalb Meter großen Baums der Sorte „Danziger Kantapfel“ ist am Freitagnachmittag der Oranienburger „Bürgergarten“ eingeweiht worden. Es handelt sich um eine kleine Brache von rund 200 Quadratmetern Größe am Eltern-Kind-Treff in der Kitzbüheler Straße 1A in der Mittelstadt. Hier, wo sich mehrere Kitas und Schulen befinden und viele Menschen, auch verschiedener Nationalitäten, zu Hause sind. Sie können ab sofort gemeinsam säen, pflanzen, jäten und natürlich auch ernten.

Die Idee für ein Stück Land, das gemeinsam beackert werden kann, um beim Gärtnern Freunde zu finden, sich auszutauschen oder die deutsche Sprache zu erlernen – diese Idee stammt von Anne Schumacher, Vorsitzende des Vereins Willkommen in Oranienburg. Sie suchte Mitstreiter, Geldgeber und einen Garten. Nach einem Jahr ist alles gefunden, die Idee fiel auf fruchtbaren Boden.

Das Evangelische Bildungswerk mit seinem Vorsitzenden Henning Schluß ist Träger des „kleinsten Bürgergartens Deutschlands“. Gartenbauingenieur Stefan Tjorden Teltzrow leitet die Gärtner und ihre Ideen in richtige Bahnen und das Bundesfamilienministerium fördert den Bürgergarten innerhalb des Projekts „Demokratie leben“ in diesem Jahr mit 18 000 Euro. Erste Ausgabe: Rund 400 Euro für den Apfelbaum und die Anlieferung, den Bürger, Bürgermeister und viele kleine Gärtner am Freitag bei einer Feierstunde in den Boden brachten.

Ob Kitas, Schulen, nahes Seniorenheim, Eltern-Kind-Treff – viele möchten den Garten zum Blühen bringen. „Entscheidend ist, dass wir etwas gemeinsam tun“, so Teltzrow, der sich wünscht, dass auch die Zäune zwischen allen Nachbarn allmählich verschwinden.

Und Henning Schluß sieht im Garten die ideale Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement. Jeder sei willkommen. So könne im wahrsten Sinne des Wortes eine Bildungslandschaft entstehen.

Von Heike Bergt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg