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Ein Schaufenster für die Kunst

Galerie für Oranienburg Ein Schaufenster für die Kunst

Seit Freitag hängen die ersten Kunstwerke in den Schaufenstern von vier Geschäften in der Oranienburger Innenstadt. Die Citygemeinschaft und die im Verein „Kunstraum Oranienwerk“ verbundenen Künstler wollen damit eine Kunstmeile auf der Bernauer Straße entstehen lassen.

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Fotos von Birgitt Bartelt (2. v. r.) und Malereien von Barbara Deichmann (r.) sind seit gestern beim Elektronikkaufhaus A – Z zu sehen.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Die ersten vier Geschäfte haben es getan: In einem ihrer Schaufenster Platz geschaffen für die Kunst. Schließlich könnten davon beide Seiten profitieren: Die Künstler der Region finden darin eine kostenlose „Galerie“, in der täglich Hunderte vorbeischauen und die Kunst-Betrachter verweilen länger und nehmen dabei sicher auch die Auslagen des Geschäfts in Augenschein.

Die Idee für die „Kunstfenster“ in der Innenstadt hatte Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn von der Stadt und brachte die Händler der Citygemeinschaft Oranienburg (CGO) und den im Herbst neu gegründeten Verein „Kunstraum Oranienwerk“ an einen Tisch. Ergebnis: Seit gestern sind die ersten Kunstwerk hinter Glas zu sehen. In der Runge-Buchhandlung sind es Kalligraphiearbeiten von Jürgen Schätzel und Kai van Koolwijk aus Glienicke, im Schaufenster des Elektronikkaufhauses A – Z in unmittelbarer Nachbarschaft Arbeiten von Malerin Barbara Deichmann und Fotografien von Birgitt Bartelt aus Oranienburg. Zudem haben das Unternehmen hs Hausräte und Service und das Bekleidungsgeschäft „Nansen“ ein Schaufenster für die Kunst freigehalten.

„Es ist ein Anfang“, so Wiesjahn, der hofft, dass zehn weitere Geschäft mitmachen. Geplant ist die „Geschäftsgalerie“ bis Oktober. Wobei die Exponate aller vier Wochen wechseln, damit möglichst viele der 48 Künstler des Vereins zum Zuge kommen. Derzeit präsentieren sich sieben Künstler in den vier Schaufenstern. Alle Arbeiten sind verkäuflich. Die Galerie soll 2017 dann in eine „Kunst-Shopping-Nacht“ münden und sich als jährliches Kunstevent etablieren.

Fotograf Karl-Reinhold Fiebak aus Berlin, ebenso Vereinsmitglied bei Kunstraum, mahnt jedoch etwas Geduld an. Er stammt aus einer Kleinstadt bei Bremen, hat dort eine Schaufenster-Galerie etabliert. „Es hat etwas gedauert, dann stellte sich der Erfolg ein.“

Rungebuchhandlungschefin Kerstin Pelz findet die Idee gut: „Wir geben hiesigen Künstlern gern eine Plattform“. Die Kalligraphiearbeiten standen gestern noch etwas einsam im Schaufenster: Publikationen lokaler Autoren und ein Patchworkteppich zur 800-Jahr-Feier kommen noch dazu.

Von Heike Bergt

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