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Lokales Erinnerungen und neue Eindrücke
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00:17 09.06.2016
Bürgermeister Arne Raue (parteilos; l.) und der Aßlarer Stadtverordnetenvorsteher Paul Djalek (SPD) stoßen auf die Städtepartnerschaft an.
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Jüterbog


„Wann ich das erste Mal hier war, kann ich schon gar nicht mehr sagen“, gesteht Adelheit Völkel beim Empfang am Freitagnachmittag. Sie besucht nicht nur Jüterbog mindestens einmal im Jahr. „Meistens sind wir hier ganz in der Nähe privat untergebracht“, berichtet sie und ergänzt den Ortsnamen, „in Wölmsdorf.“ Deshalb kennt Adelheit Völkel die Region rund um Jüterbog inzwischen schon sehr gut.

Bereits während der mehrstündigen Fahrt in den Fläming hat sie die Veränderungen in der Umgebung bemerkt. In ihrer Partnerstadt freut sie sich am meisten über die Sanierungen. „Die Häuser sind viel bunter geworden“, sagt sie, „früher, bei unseren ersten Besuchen, war alles grau. So ist es doch viel schöner.“

Zeitungsberichte aus Aßlar und Jüterbog wurden im Kulturquartier Mönchenkloster gezeigt. Aßlar Quelle: Victoria Barnack

Damit auch alle anderen hessischen Freunde sehen, was sich in der märkischen Kleinstadt so tut, gab es zum Jubiläumsbesuch ein buntes Programm, das quer durch die Stadt und einige Ortsteile führte. Neben den Kindertagsfeiern in Neuhof und im Jüterboger Freibad machten sie auch einen Rundgang durch die Nikolaikirche und das Museum im Mönchenkloster. Außerdem standen eine Verkostung von Jüterboger Bier und die Einweihung des Aßlarer Platzes am Bahnhof auf dem Programm.

„Ich bin wirklich froh, dass ich das alles einmal kennenlernen darf“, sagt auch Paul Djalek. Er ist das Aßlarer Pendant zum Jüterboger Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Falk Kubitza und erst seit März im Amt. „Deswegen ist das auch mein erster Besuch hier“, erklärt er. Einige Gesichter kennt er dennoch schon von den Besuchen der Jüterboger in seiner Heimatstadt. Der Stadtverordnetenvorsteher vertrat am Wochenende außerdem Aßlars Bürgermeister Roland Esch, der während der Feiern in Jüterbog krank war.

Djalek ist auf die Kontakte zwischen den Vereinen der Städte stolz. Allen voran stehen die intensiven Beziehungen zwischen den Karnevalsvereinen. Auch die Mitglieder der Schützengilden kennen sich mittlerweile sehr gut. „So ein Vertrag ist ja schnell gemacht. Da können sich die Städte an den Vereinen ein Beispiel nehmen“, findet er.

Von Victoria Barnack

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