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Erleichterung in Friedrichsthal

Entscheidung zum Haushalt in Oranienburg Erleichterung in Friedrichsthal

Der Kampf der Lehrer, Eltern und Kinder hat sich gelohnt: Mit großer Mehrheit ist am Montagabend der Oranienburger Haushalt 2016 verabschiedet worden. Und damit haben sich die Stadtverordneten auch dafür ausgesprochen, im Ortsteil die Lernbedingungen bald zu verbessern, weil die Grundschule entweder saniert oder neu gebaut wird.

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Friedrichsthaler Schulkinder machen sich Hoffnung auf eine neue Schule. Auf ihren Tafeln Zitate des eingespielten „Indianer“-Songs von Pur.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Schulleiterin Antje Ernst kann nun davon ausgehen, was sie vor der Abstimmung noch als Hoffnung formuliert hatte: „Dass 2019 in Friedrichsthal eine moderne Grundschule steht.“ Am Montagabend entschieden die Oranienburger Stadtverordneten mit großer Mehrheit für den Haushaltsplan 2016 und damit auch für die geplanten Investitionen der kommenden Jahre. 26 Abgeordneten stimmten für den Etat, zwei dagegen und vier enthielten sich ihrer Stimme.

Und der sieht eben unter anderem vor, 2018 und 2019 insgesamt 5,4 Millionen Euro in die Grundschule Friedrichstahl zu investieren – ob in Sanierung oder Neubau bleib im Vorfeld zu prüfen. Gleichzeitig werden aber auch fünf Millionen Euro 2018/2019 für den Grundschul-Gesamtbaubedarf der Stadt vorgehalten. Für beide Positionen will die Stadt zudem noch 50 Prozent Fördermittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) einwerben.

„Wir haben den Konsens im Hauptausschuss gefunden“, erinnerte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD). Alle Fraktionen und der Bürgermeister unterstützten den am Montagabend vorliegenden gemeinsamen Antrag im Sinne der Friedrichsthaler Schule und auch anderer Grundschulstandorte in Not, wie Lehnitz und Sachsenhausen.

„Ich bin froh, dass wir mit unserem Ursprungsantrag diese Disskussion auch über Investitionen für Schulen und Kitas in ganz Oranienburg angestoßen haben“, so CDU-Fraktionschef Werner Mundt.

Wir hatten uns zum Standort ja schon bekannt, die Frage war nur, wann wir investieren. Wir sind immer gut gefahren, wenn wir gemeinsam vorgegangen sind, statt die Ellenbogen auszufahren. Das ist wieder gelungen“, so Dirk Blettermann für die SPD-Fraktion.

Dass die Leiterin der Schule so vehement gekämpft habe „und das sicherlich zur Entscheidung beigetragen hat“, lobt Linken-Fraktionschef Ralph Bujok. Von solchem Engagement wünschte er sich mehr in der Stadt.

 

Von Heike Bergt

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