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Lokales Es knattern die Motorräder
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06:28 24.08.2017
Die Buckower Awo-Freunde sind bereit. Ab morgen geht es wieder hoch her. Treffpunkt ist das alte Volksbad. Quelle: Margrit Hahn
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Buckow

„Den Klang der Kirchenglocken und der Awos hört man in Buckow besonders gern“, sagt Martin Scholz lachend. Am Wochenende ist es wieder soweit. Dann werden 100 Exemplare der in den 1950er Jahren gebauten und bis heute in Sammlerkreisen hoch geschätzten Viertakt-Feuerstühle zu sehen sein. Das Gelände des denkmalgeschützten stillgelegten Buckower Volksbades ist Treffpunkt für das fünfte Awo-Oldtimer-Treffen.

Einige Buckower haben sich dafür extra Urlaub genommen. Zu ihnen gehört auch Awo-Besitzer Kai Liepe. Nachdem er sich eine Maschine gekauft und auf Vordermann gebracht hatte, folgten auch andere Buckower seinem Beispiel. Inzwischen gibt es im 100-Seelen-Ort 17 dieser kraftvollen Maschinen. Und es finden sich immer mehr Liebhaber. Selbst der dreijährige Franz konnte eher Awo und „bub-bub“ sagen, als Mama und Papa. Voller Stolz trägt er seine Lederjacke mit der Aufschrift Awo Buckow. Im vergangenen Jahr durfte er seinen Papa Olaf Radestock bei der Ausfahrt im Beiwagen begleitet.

Andreas Schulz aus Schenkendorf fährt auch Awo. Der Unternehmer war von der Hilfsbereitschaft der Buckower so begeistert, dass er ihnen eine Bühne sponserte und sogar aufbaute. „Das Tolle ist, dass wir die Bühne nicht auf der Wiese aufstellen müssen, und dadurch mehr Platz für die Zelte haben“, sagt Kai Liepe. Am Freitag werden die ersten Awo-Freunde aus Leipzig, Kemnitz, Dresden, Berlin und Barnim erwartet. Am Sonnabend erfolgt dann die Ausfahrt. Start ist um 10 Uhr am Volksbad. Wer sich die Maschinen also genauer anschauen möchte, müsste bereits um 9 Uhr in Buckow sein oder auf die Rückkehr am Nachmittag warten.

Franz und Milla an der neuen Bühne, die Andreas Schulz von „Spree Gerüstbau“ gesponsert hat. Quelle: Margrit Hahn

Von Buckow aus geht es Richtung Jüterbog über Liepe, Wahlsdorf und Markendorf nach Altes Lager. Dort erfolgt ein keiner Zwischenstopp an der Tankstelle. Anschließend ist ein Besuch ins Garnisonmuseum geplant.

Zurück geht es dann über Niedergörsdorf, Oehna, Zellendorf, Welsickendorf, Reinsdorf, Dahme und Gebersdorf. Im vergangenen Jahr gab es auf Grund der langen Tour und der Hitze einige Ausfälle. Dieses Jahr ist die Ausfahrt kürzer und es soll auch nicht so heiß werden. „Aber wir lassen niemanden stehen. Zwei Transporter begleiten uns und reparieren im Notfall gleich vor Ort oder laden die Maschinen auf und bringen sie nach Buckow“, sagt Kai Liepe.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt am Sonnabend inklusive Abendveranstaltung beträgt fünf Euro.

Von Margrit Hahn

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