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Familien und Paten feiern Zwergensommerfest

Dahme-Kemlitz Familien und Paten feiern Zwergensommerfest

Zum sechsten Mal feierten die Netzwerke „Gesunde Kinder“ der Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster am Sonnabend in Kemlitz ihr Zwergensommerfest. Das Sandmännchen durfte nicht fehlen. Vor allem aber ging es um ein ausgelassenes Fest für betreute Familien und ihre ehrenamtlichen Paten.

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Das Sandmännchen war Publikumsliebling.

Quelle: Birgit Keilbach

Kemlitz. In ein großes Kinderparadies hatte sich am Sonnabend das Awo-Gut in Kemlitz verwandelt. Zum sechsten Mal veranstalteten die Netzwerke „Gesunde Kinder“ der Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster in dem Dahmer Ortsteil ihr Zwergensommerfest.

Über die Netzwerke erhalten junge Familien Unterstützung für eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Geschulte, ehrenamtliche Familienpaten stehen ihnen bei den vielfältigen Herausforderungen ab der Geburt des Kindes beratend zur Seite. „Ich konnte immer anrufen, wenn ich Fragen hatte, sie kam auch oft sofort vorbei“, ist Marén Zankl aus Schulzendorf der Patin Cindy Seehof für die Begleitung während der ersten drei Lebensjahre ihrer Tochter Alicia dankbar. Vor acht Wochen wurde Sohn Philipp geboren und jetzt steht Daniela Kitzmann der jungen Mutter als Patin zur Seite.

Dank für die Hilfe der Netzwerk-Paten

Am Sonnabend können die Knirpse nach Herzenslust spielen, hüpfen, basteln, singen, Märchen lauschen, Karussell fahren und vieles mehr. In der Teddysprechstunde erleben sie spielerisch einen Arztbesuch, auch die zweijährigen Zwillinge Julia und Louisa aus Mahlow mit ihren Kuschelbären. Ihre Mutter Karin Rogge schätzt die Hilfe ihrer Netzwerk-Patin. „Das ist schon sehr hilfreich, wir können über alles reden, was anliegt. Gerade hat sie mir Ansprechpartner für eine Mutter-Kind-Kur vermittelt“, sagte sie.

Junge Eltern nehmen das Angebot gern an, weiß Sandra Kempe, Netzwerkkoordinatorin für Dahme-Spreewald. Dabei übersteige der Bedarf deutlich das Angebot an ehrenamtlichen Paten. „Im Idealfall lernen die Paten ihre Familien schon vor der Geburt des Kindes kennen“, sagt sie. Weil Eltern den Ort der Entbindung nicht an Kreisgrenzen festmachen, denken auch die Netzwerke darüber hinaus. So entstand vor sechs Jahren die Idee zum gemeinsamen Sommerfest.

Von Birgit Keilbach

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