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Feierlichkeiten zum 475-jährigen Bestehen

Zeesen Feierlichkeiten zum 475-jährigen Bestehen

Mit einem Festumzug durch den Ort und einem bunten Programm am Badestrand feierten die Zeesener das 475-jährige Bestehen ihres Ortes. Zudem wurde anlässlich des Jubiläums ein Gedenkstein enthüllt.

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Vereine, Schule, Kita, Feuerwehr und Gewerbetreibende gestalteten den Umzug.

Quelle: Heidrun Voigt

Zeesen. Himmelblau und Sonnengelb – der Wettergott zeigte sich Samstagmittag noch in allerbester Laune. Und die Teilnehmer und Zaungäste des Festumzuges anlässlich der 475-Jahrfeier in Zeesen waren es auch. Um 12 Uhr startete der fröhliche Tross an der Ecke Eisenbahnstraße/Erlengrund und zog über die Fasanenstraße zur Dorfaue. Der Umzug bot ein abwechslungsreiches, buntes Bild. Viele Anwohner hatten Tische und Stühle rausgestellt und begrüßten die Teilnehmer mit großem Hallo. Die Familien Jungblut und Turan hatten es sich in der Toreinfahrt der Jungbluts gemütlich gemacht und warteten gespannt bei Muffins und Kaffee, Bier und Brause. Emma (6) hatte ihre Kreide geholt und malte eine große 475 quer über die Straße – mit ein bisschen Hilfe der Erwachsenen.

Mit Tschingderassabum kündigte sich der Festumzug schon von Weitem an. Die Feuerwehr und eine Blaskapelle, gezogen von einem Traktor, waren an der Spitze. Neptun thronte im Sessel auf einem Autoanhänger, der Spielmannszug Cottbuser Musikspatzen, ein Wagen mit einer historischen Schmiede und und und. „Vereine, Kita, Schule, Feuerwehr und Unternehmen – alle haben an einem Strang gezogen, um den Umzug zu gestalten. Und er war toll; schöner, als ich dachte“, freute sich Ortsvorsteher Frithjof von Rottkay, der bei der Organisation den Hut aufhatte. Er erzählte, dass mit einer Festansprache und einem Theaterstück der Grundschule die Feierlichkeiten bereits am Freitagabend eröffnet wurden.

Der Festumzug endete an der Dorfaue. Dort wurde anlässlich des Jubiläums ein Gedenkstein enthüllt. „Der sieben Tonnen schwere Stein wurde vor 20 Jahren im Gewerbegebiet gefunden. Der Eigentümer schenkte ihn uns und Steinmetz Gaul sponserte die Patte darauf, die an unser Jubiläum erinnert“, erläuterte der Ortsvorsteher.

Anschließend ging es am Badestrand weiter. Der Zeesener Interessenverein hatte dort das alljährliche Strandfest auf die Beine gestellt. Das Programm, das über die Bühne ging, war eine runde Sache und kam bei den Besuchern bestens an. Die Musikschule Fröhlich eröffnete mit flotten Rhythmen den Nachmittag. Einige Darbietungen verschoben sich, weil Petrus ein Donnerwetter zur Abkühlung runterschickte.

Ortsvorsteher Frithjof von Rottkay (r) freute sich über den Findling

Ortsvorsteher Frithjof von Rottkay (r.) freute sich über den Findling.

Quelle: Heidrun Voigt

„Als der Regen losging, dachte ich, das war es wohl. Eine dreiviertel Stunde war Elend und dann kamen die Leute wieder und zum Schluss war die Bude gerammelt voll“, erzählte Uwe Friedrich vom Interessenverein am Sonntagmorgen. Größere Schäden gab es nach seiner Einschätzung nicht. Die Kunstradfahrer aus Märkisch Buchholz konnten nicht auf der pitschnassen Wiese starten, aber ansonsten liefen alle Programmpunkte wie am Schnürchen – nur eine Stunde später. Auch Neptun (Wolfgang Dylong), waltete seines Amtes und freute sich über Täuflinge. Mit dem Segen des Meeresgottes und der Hilfe der Häscher ging auch Uwe Friedrich baden.

Die Damen von der Volkssolidarität, die für ein traumhaftes Kuchenbuffet gesorgt hatten, zogen es vor, im Trockenen zu bleiben. „Wir haben knapp 30 Kuchen hier und am Abend verkaufen wir Schmalzstullen mit Gewürzgurken“, sagte Silvia Czeromin. Die Besucher waren von den Backkreationen begeistert. „Es schmeckt immer sehr gut“, lobte Inge Heidmann. Der gebürtige Zeesener Peter Richter, der seit 1966 in Königs Wusterhausen lebt, staunte, was der Ort alles auf die Beine gestellt hatte. Und auch Ingrid Groger, die ebenso aus der Kernstadt gekommen war, lobte Umzug, Bühnenprogramm und Kuchen.

Am Sonntagnachmittag fand unter dem Motto „475 Jahre Zeesen – singt und jubelt im Chor“ das Chortreffen der Stadt Königs Wusterhausen mit 13 Chören und der Schenkenland-Bigband am Badestrand statt.

Von Heidrun Voigt

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