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Fest an der Wernsdorfer Schleuse

125 Jahre Oder-Spree-Kanal Fest an der Wernsdorfer Schleuse

Mit Schleusenfahrten und Schleusenführungen wurde an der Wernsdorfer Schleuse das 125-jährige Bestehen des Oder-Spree-Kanals gefeiert. Das gesamte Jahr über soll es an der wichtigen Wasserstrecke besondere Festivitäten geben.

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Maik Wagner (r.) erklärt die Nordkammer.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wernsdorf. 125 Jahre wird der Oder-Spree Kanal in diesem Jahr, und das soll gefeiert werden. Eröffnet wurde das Jubiläumsjahr mit der Einweihung einer Gedenktafel zum 125-jährigen Jubiläum am 1. Mai am Kanal unterhalb der Wernsdorfer Schleuse. Bis September sind Feste entlang der 128,66 Kilometer langen Wasserstraße geplant, welche die Untere Havel-Wasserstraße über die Spree mit der Oder verbindet. Die Feste werden von den jeweiligen Kommunen veranstaltet.

So lud der Wernsdorfer Verein Ahnenforschung und Dorfgeschichte am Samstag zum Kanalfest auf der Schleusenwiese ein. Unterstützt wurden sie bei dem Fest von den „Mark Brothers“. Ein straffes Programm stand auf dem Plan, wie in der Begrüßungsrede des Vereins betont wurde: Um elf geht das erste Schiff, und die erste Führung auf dem Schleusengelände beginnt. Pünktlich ankerte dann auch die MS Vagabund in der Nordkammer der Schleuse, und die Besucher ließen sich eine Schleusenfahrt nicht entgehen. Gordon Starckon, stellvertretender Leiter des Außenbezirkes Fürstenwalde vom Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin, war gekommen und plauderte über die Schleusengeschichte: Dass diese die erste war, 1887 der Bau begann und die Wernsdorfer Schleuse als Standard für alle folgenden Schleusen galt.

Schleusenführungen und Fahrten mit der Feuerwehr

Wer das Schleusengelände zu Fuß erkunden wollte, konnte das bei einer Führung mit Maik Wagner machen. Der Schiffsführer kennt die Schleuse buchstäblich wie seine Hosentasche, hat er doch jahrelang hier gearbeitet. Ursprünglich hatte die Schleuse eine Nord- und eine Südkammer. Letztere ist außer Betrieb. Die Nordkammer wurde verlängert und 2006 für den Verkehr freigegeben. Sie ist 115 Meter lang und 9,40 Meter breit. Die Hubhöhe beträgt 4,51 Meter.

Petra und Michael Weiß aus Schöneiche hatten am Morgen in der Zeitung von dem Kanalfest gelesen, die Gelegenheit genutzt und sich gleich auf den Weg gemacht. „Ich kenne die Schleuse aus meiner Kindheit, und da war es für mich schon immer total interessant, zu sehen, wie das Wasser runterkommt“, erzählt sie.

Welches Kind will nicht mal in einem großen Feuerwehrauto sitzen? Das konnte man dann auch. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr präsentierten sich gleich am Eingang der Schleusenwiese. Ihr Anliegen war, auf sich aufmerksam zu machen und vielleicht sogar Neu-Wernsdorfer für die Feuerwehr zu gewinnen.

Am Stand der Bürgerinitiative Wernsdorf wurden fleißig Pflanzen getauscht oder wechselten gegen einen kleinen Obolus den Besitzer. Wer etwas mehr über Bienen erfahren wollte, war bei Britta Hofmann richtig. Sie vertrat den Imkerverein Königs Wusterhausen und Umgebung.

Von Gerlinde Irmscher

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