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Fest für Akteure und Fans

Drachenbootcup im Strandbad Neue Mühle Fest für Akteure und Fans

Zum 16. Drachenbootcup am Samstag im Strandbad Neue Mühle hatte der Wassersportverein Königs Wusterhausen eingeladen. Rund 2000 Drachenbootliebhaber waren gekommen. 43 Teams kämpften um den Sieg. Es war ein Fest für Akteure und Fans gleichermaßen.

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Beim Zieleinlauf wird noch einmal um jeden Zentimeter gekämpft.

Neue Mühle. Wenn die Küchenmeisterallee und die anliegenden Straßen bis auf den letzten Zentimeter zugeparkt sind und ein dumpfer Trommelschlag schon von Weitem zu hören ist, dann kann da nur eines sein – Drachenbootcup im Strandbad Neue Mühle. Inzwischen das 16. Mal wurde am Samstag auf dem Krimnicksee getrommelt und gepaddelt, was das Zeug hält. Veranstalter des Rennens ist der Wassersportverein Königs Wusterhausen. „Es ist einer der ersten Cups in der Region und hat inzwischen Tradition“, so Manuela Wendisch, die immer wieder mit Herzblut an die Organisation des Rennens geht. „Es klappt aber nur so gut, weil alle im Verein mit anpacken“, so Wendisch.

43 Teams waren am Start mit Namen wie „Himbääären + Köriser Germanen“, „Ohne Takt“ oder die „Ahnungslosen“. Kleine Kreise und größer werdend und noch ein bisschen bewegen und jetzt Armkreisen rückwärts – so bereiteten sich die „Quereinsteiger“ auf den nächsten Lauf vor. Gleich daneben die „Spreecoyoten“. Sie hielten es mehr mit Trockenpaddeln und Liegestützen. Am Ende belegten sie im Highspeed-Rennen den ersten Platz.

The Swimming Stones – Schneewittchen und viele Zwerge im Boot

The Swimming Stones – Schneewittchen und viele Zwerge im Boot.

Quelle: G.I.

Ohne die Helfer auf dem Wasser geht es nicht. Bootsführer Ralf Glathe steuerte das Boot von der ASB Wasser Schnelleinsatzgruppe. Gemeinsam mit Dirk Töpper wachte er darüber, dass die Rennstrecke immer frei war.

Eigentlich hätte Matthias Willenbrunk aus Zernsdorf gerne selbst in einem Boot gesessen. „Ich hab’ versucht, eine Mannschaft zusammenzutrommeln, hat aber leider nicht geklappt“, erzählte er. Nun hatte er es sich mitsamt der ganzen Familie auf einer Decke am Ufer bequem gemacht: „Wir haben auch so viel Spaß.“

Welche Mannschaft das „drachigste“ Team ist, das heißt, die originellsten Kostüme hat, bestimmten die Besucher. Sie entschieden sich für die „Pflegionäre vom KDS“ – Pflegeschülerinnen und -schüler mit Häubchen, OP-Kleidung, Spritzen und Stethoskop. Auch das langsamste Team ging nicht leer aus. Sie konnten den „Schlafenden Drachen“ mit nach Hause nehmen.

Unterhaltung für die kleinen Besucher gab es im Kids-Bereich. Angefangen von Malwettbewerb und Bastelstraße über Auftritte von „Clown Topa“, Kinderschminken bis hin zur Hüpfburg. Zur Drachenbootparty am Abend gab es im illuminierten Strandbad ein Live-Konzert mit „The Rathmines“.

Von Gerlinde Irmscher

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