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Frisch aus dem Backofen

Markendorf Frisch aus dem Backofen

Der Markendorfer Kulturverein eröffnete am Sonnabend die Backsaison und informierte über laufende Projekte. Gemeinsam wird nun überlegt, wie beispielsweise mit den riesigen Findlingen verfahren wird, die ein Bauer auf einem Feld fand. Sie sollen im Ort zur Geltung kommen, soviel steht fest.

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Die Dorfbewohner genießen die frisch gebackenen Leckereien bei einem Plausch mit den Nachbarn

Quelle: Isabelle Richter

Markendorf. Buntes Gedrängel gab es am Samstagnachmittag am Markendorfer Backofen. Bewohner der Ortsteile Markendorf und Fröhden waren gekommen, um gemeinsam die Backsaison in diesem Jahr zu eröffnen. Organisiert wurde das kleine Dorffest von dem Kulturverein Fröhden/Markendorf.

Auf dem Programmpunkt stand aber nicht nur, dass man selbstgemachte Kuchen und Pizzen in den Ofen schob, sondern die Diskussion über geplante Projekte im Dorf. Dazu stellte der Vereinsvorsitzende und Ortsvorsteher Matthias Botzet die Vorhaben kurz und knapp in lockerer Atmosphäre vor und bat seine Nachbarn um Unterstützung bei der Ideenfindung und Durchführung.

Findlingsprojekt im Ort

Neben kleineren Baustellen wie dem Kriegerdenkmal und dem Spielplatz, wurde das derzeit größte Projekt im Ort angesprochen. Dabei handelt es sich um sechs riesige Findlinge. Der Fröhdener Bauer Daniel May hatte diese während der Arbeit auf dem Acker gefunden. „Die Steine sind circa 2,20 Meter hoch“, berichtete Matthias Botzet. Bis zu vier Tonnen wiegen die Schwersten. Bauer Daniel May hatte den ersten vor vier Jahren entdeckt. Als ihm seine Maschine bei der Arbeit immer wieder an der selben Stelle einen Defekt anzeigte, ging er der Sache etwas genauer nach.

Etwa „15 bis 20 Zentimeter unter der Oberfläche“, sagt der Bauer, habe er den Stein entdeckt. Daniel May fing daraufhin an, den Findling auszugraben. Fünf weitere folgten. Für die Ausgrabung mit Radlager und Traktor benötigte er „zwei Stunden pro Stein“, so der Bauer. Derzeit lagern die Steine auf seinem Hof und sollen bald besonders zur Geltung kommen. Matthias Botzet berichtete: „Das Geoinstitut Potsdam will sich die Steine ansehen.“ Die Studenten sollen zunächst Alter und Herkunft der Steine untersuchen.

Auffällig war, dass die Steine auf einer Linie lagen. Deshalb besteht die Vermutung, eine Eisscholle könnte sie vor Jahren dort hingetragen haben. Nach genauer Klärung sollen die Steine zu einem Denkmal verbaut werden. Der Ortsvorsteher denkt dabei an eine Stele oder eine große Sonnenuhr. Dazu spricht er sich derzeit mit einer Künstlerin ab.

Von Isabelle Richter

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