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Lokales Grußworte und Geschenke
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00:21 27.11.2017
Bei der Fahnenweihe der neuen Traditionsfahne (l.) für die Freiwillige Feuerwehr Nuthe-Urstromtal. Quelle: Margrit Hahn
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Dobbrikow

Gleich zwei Höhepunkte standen am Donnerstagabend bei der Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nuthe-Urstromtal auf der Tagesordnung. Zum einen erfolgte die Fahnenweihe für die Traditionsfahne, die anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Nuthe-Urstromtal übergeben wurde. Zum anderen wurde Bernd Wendlandt als langjähriger Gemeindebrandmeister verabschiedet.

Bürgermeisterin Monika Nestler bedankt sich bei Bernd Wendlandt für seine geleistete Arbeit. Quelle: Margrit Hahn

Den feierlichen Akt der Fahnenweihe übernahm Manfred Gerdes, Ehrenpräsident des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg. „Es gibt nur vier Personen, die eine solche Fahnenweihe hier im Land vornehmen dürfen“, erklärte er zu dem Akt.

Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) berichtete, dass es schon lange der Wunsch der Gemeinde war eine Traditionsfahne für die Freiwillige Feuerwehr Nuthe-Urstromtal anfertigen zu lassen. Allerdings war die Finanzierung bisher das Problem. Dieses konnte dank Sponsoren gelöst werden.

Die Hennickendorferin Evelyn Rettig nähte das schöne Stück entsprechend des Entwurfs. „Die heutige Fahnenweihe möchte ich zum Anlass nehmen, unseren langjährigen Gemeindebrandmeister Bernd Wendlandt nach nunmehr 20-jährigem Dienst aus seiner Funktion zu verabschieden“, sagte die Bürgermeisterin.

Landrätin Kornelia Wehlan lobt das Engagement des Gemeindebrandmeisters. Quelle: Margrit Hahn

Seit 47 Jahren ist Wendlandt in der Freiwilligen Feuerwehr und seit 20 Jahren hatte er dabei die wichtigste Funktion in der Gemeinde inne. „Mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Können, mit Ihrer Menschenkenntnis und Ihren Managementqualitäten haben Sie viele schwierige Situationen gemeistert“, lobte Nestler. Seiner Beharrlichkeit sei es zu verdanken, dass die Ausrüstung der Kameraden auf dem neuesten Stand ist, die Nachwuchsprobleme nicht so groß wie anderswo sind und die neuen Gemeindewehrführung, die am 1. Dezember ihre Arbeit aufnimmt, im Schnitt nur 36 Jahre alt ist.

Bernd Wendlandt musste in seiner Zeit als Gemeindebrandmeister neben Brandeinsätzen auch Flugzeugabstürze, Verkehrsunfälle mit Todesfolge und die Bergung von Wasserleichen meistern. „Da kann es schon mal vorkommen, dass Sie die vorgeschriebenen Fahrgeschwindigkeiten nicht eingehalten und bis zu vier Mal am Tag geblitzt wurden“, stellte Nestler fest.

Wendlandt legt die Funktion des Gemeindebrandmeisters ab, in der Verwaltung ist noch bis April 2019 tätig. Dankesworte gab es unter anderem von Landrätin Kornelia Wehlan (Linke), vom ehemaligen Kreisbrandmeister Gerd Heine und von Wendlandts Nachfolger Matthias Richter.

Von Margrit Hahn

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