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Lokales Gute Auftragslage
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00:27 02.03.2018
Elektromeister Carsten Driefert mit seinem Gesellen Frenk Jakubaschk und dem Auszubildenden Marcel Görisch (v.l.). Quelle: Margrit Hahn
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Dobbrikow

Carsten Driefert hat seit 25 Jahren den Meisterbrief im Elektroinstallateurhandwerk in der Tasche. „Ich hatte mir den Termin zwar in den Kalender geschrieben, da es aber ein Sonntag war, ist er irgendwie in Vergessenheit geraten“, sagt er. Erst als Freunde mit einem Blumentopf vor der Tür standen, um zum Meisterjubiläum gratulieren, fiel es Carsten Driefert wieder ein.

Fernfahrer, um die Welt zu erkunden

Ursprünglich wollte der Dobbrikower Kfz-Mechaniker werden oder Fernfahrer, das hätte ihn gereizt als Ausgleich zur eingeschränkten Reisefreiheit in der DDR. Doch dann entschied er sich anders. Er lernte bei der PGH Elektro den Beruf des Elektroinstallateurs und konnte sich nach der Wende auch seinen Wunsch nach Selbstständigkeit erfüllen.

Er erlebte diverse Höhen und Tiefen. 2010 ereilte ihn ein schwerer Schicksalsschlag: Er konnte von einem Tag zum anderen nicht mehr laufen. Die Diagnose: Guillain-Barré-Syndrom, eine seltene Nervenkrankheit, bei der es auf Grund einer Infektion zu Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen kommt. Er saß im Rollstuhl und konnte ein halbes Jahr lang nicht arbeiten. Zum Glück gehört das der Vergangenheit an.

Gute Auftragslage

Die Auftragslage war in den 25 Jahren nicht immer so gut wie heute. Der 51-Jährige, sein Mitarbeiter und der Azubi haben alle Hände voll zu tun. Die Lehrlingsausbildung liegt dem Meister am Herzen. „Ich versuche, unser Handwerk hochzuhalten“, sagt der zweifache Familienvater.

Momentan haben die Fachmänner im Gemeindezentrum in Woltersdorf zu tun. Sie erneuern die elektrischen Anlagen. Carsten Driefert macht in seinem Metier alles quer Beet. Neben Elektroinstallationen sind das auch Beleuchtungs- sowie Blitzschutzanlagen und der entsprechenden Service. Gut gefiel ihm die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Potsdamer Autowerkstatt. Die Arbeit an sich gefällt Carsten Driefert nach wie vor. Nur das der Papierkram immer mehr wird, stört ihn.

Im Anglerverein läuft es gut

Seit 20. Januar dieses Jahres ist er Vorsitzender des Dobbrikower Anglervereins. „Ich denke nicht, dass großartige Veränderungen vorgenommen werden müssen. Es läuft gut im Verein“, stellt Driefert zu seinem Hobby fest. Außerdem hilft er hin und wieder bei seiner Lebensgefährtin Karin Steinmeyer in deren Luckenwalder Mühle, zum Beispiel am Mühlentag oder am Tag der offenen Höfe.

Von Margrit Hahn

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