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1. Preis für Demografie-Projekt Havelland

Bundesweiter Wettbewerb 1. Preis für Demografie-Projekt Havelland

Große Freude im Havelland – für sein Demografie-Projekt wurde der Landkreis jetzt im deutschlandweiten Wettbewerb der Bundeszentrale für gesundheitliche Bildung mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die hohe Praxisorientierung und die langfristige Ausrichtung brachte dem Havelland den Gesamtsieg unter den Landkreisen und 10 000 Euro Preisgeld ein.

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Große Freude bei den Preisträgern – Sabine Kosakow-Kutscher (l.), Babette Dietrich von den Havelland Kliniken und Jan Nickelsen.

Quelle: BZgA

Havelland. Zu Hause ist es am schönsten – doch gerade für ältere Menschen ist ein altersgerechtes Leben in kleineren Gemeinden oftmals nicht mehr möglich. Sie müssen in größere Städte ziehen und werden aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. Um diesem Problem entgegenzuwirken unterstützt der Landkreis Havelland im Rahmen seines Demografie-Projektes Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen.

Für die Projekte „Sturzprävention in Nauen“, die Schulungsserie „Gesundheit und Pflege“ und das Familiencafé Falkenhorst wurde der Landkreis nun mit dem ersten Preis im bundesweiten Wettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune – bewegt und mobil“ von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgezeichnet. „Für uns ist die Auszeichnung eine große Würdigung der Arbeit aller, die an dem Projekt mitarbeiten. Es ist toll zu sehen, dass wir auch im Bundesmaßstab eine große Rolle spielen – das vergisst man im Alltag manchmal“, so die Demografie-Beauftragte im Havelland Sabine Kosakow-Kutscher. Von 94 teilnehmenden Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Deutschland wurden insgesamt neun Gewinner am Montag geehrt. Die hohe Praxisorientierung, die langfristige Ausrichtung sowie die Finanzierung der Projekte durch den Demografie-Fond brachte dem Havelland den Gesamtsieg unter den Landkreisen und ein Preisgeld von 10 000 Euro ein.

„Es geht uns darum, die Mobilität der älteren Generation zu erhalten und zwar dort, wo sie lebt“, erklärte Jan Nickelsen, der Fachbereichsleiter für Kreisentwicklung im Havelland. Alle beteiligten Kommunen stünden in ständigem Kontakt, der Austausch funktioniere gut, so Nickelsen weiter. „Wenn eine Kommune eine gute Lösung für ein Problem findet, können die anderen davon profitieren.“ Beim Projekt „Sturzprävention in Nauen“ absolvieren Senioren in Sportgruppen ein Balance- und Krafttraining, das sie für den Alltag stärkt. Die Schulungsserie „Gesundheit und Pflege“ zielt darauf ab, Betroffene und ihre Angehörigen unter anderem zu den Themen Wohnen im Alter oder Patientenverfügung zu beraten. Das Familiencafé Falkenhorst in Falkensee ist ein generationsübergreifender Treffpunkt mit angeschlossenem Bewegungspark.

Für die Zukunft plane man außerdem die Einrichtung einer Musterwohnung, die den neusten technischen Standard nutzt, um Hindernisse im Alltag zu beseitigen. „Mit dieser Musterwohnung wollen wir Menschen im Landkreis zeigen, was überhaupt alles möglich ist“, so der Fachbereichsleiter.

Von Laura Sander

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