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Havelland 10000 Euro für zwei Schulen
Lokales Havelland 10000 Euro für zwei Schulen
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18:59 06.03.2018
Kerstin Pollak und Cornelia Topp nahmen für die Förderverein ihrer Schulen die Spenden entgegen. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Das nennt man eine schöne Überraschung: Als Kerstin Pollak und Cornelia Topp am Dienstagnachmittag zum Termin im Rathaus bei Bürgermeister Ronald Seeger erschienen, da wussten die beiden Schulleiterinnen zwar, dass ihnen Geld für die Fördervereine ihrer Schulen überreicht werden sollte. Aber über die Summe waren sie ehrlich erstaunt. Je 5000 Euro gehen an die Fördervereine der Grundschulen „Am Weinberg“ und „Geschwister Scholl“.

Das Geld kommt von der 1999 in Papenburg gegründete Ottefülling-Kinderstiftung. Und es ist nicht das erste Mal, dass Rathenower Institutionen in den Genuss dieser Wohltaten kommen. Vor elf Jahren war es, dass Johannes Pott, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, sich bei Bürgermeister Ronald Seeger meldete und wissen wollte, ob es in Rathenow vielleicht Projekte gebe, die Stiftungsgeld gebrauchen könnten.

Was für eine Frage? Ronald Seeger hatte gleich ein paar potenzielle Empfänger parat. Und seit diesem Tag werden Rathenower Institutionen, die sich dem Wohl der Kinder verschrieben haben, regelmäßig mit Spenden bedacht. Über 120 000 Euro seien bereits nach Rathenow geflossen, resümierte Seeger am Dienstag.

Dass die Stadt Rathenow einen so guten Stand bei der Stiftung hat, liegt zum einen daran, dass der Bürgermeister den Kontakt zu den Verantwortlichen nie hat abreißen lassen. Zum anderen hat es mit der Biographie der Stiftungs-Gründerin zu tun.

Spenderin mit Herz für ihre Geburtsstadt

Ilse Ottefülling wurde am 28. Dezember 1912 als Ilse Will in Rathenow geboren. 1952 wanderte sie nach Irland aus, wo sie mit ihrem Mann ein Unternehmen gründete. Später kehrte sie nach Deutschland zurück. 1999 gründete Ilse Ottefülling dann die gleichnamige Kinderstiftung, die sich um bedürftige Kinder und Jugendliche kümmert. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es, dass auch ihre Geburtsstadt bedacht werden sollte. 2002 verstarb Ilse Ottefülling nach einem ereignisreichen Leben kurz vor ihrem 90. Geburtstag.

Die beiden überglücklichen Schulleiterinnen haben auch schon Ideen, was mit dem Geld geschehen könnte. Kerstin Pollak von der Weinbergschule brachte die Aufwertung des Außenbereichs ins Spiel. Das Schulbeet könnte eine Aufhübschung vertragen, auf dem Pausenhof würde sich ein Kletterparcours gut machen und ein Brennofen für künstlerisches Gestalten steht schon lange auf der Wunschliste.

Cornelia Topp, Leiterin der Schollschule, weiß, dass die Schüler sich über wetterbeständige Outdoor-Spielgeräte sehr freuen würden. In den Fördervereinen werden diese Ideen nun bald beraten werden. Endlich muss mal nicht übers Sparen geredet werden, sondern über das sinnvolle Investieren. Ganz im Sinne Ilse Ottefüllings.

Von Markus Kniebeler

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