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Havelland 1200 Stunden Kampf gegen illegale Müllberge
Lokales Havelland 1200 Stunden Kampf gegen illegale Müllberge
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12:36 24.10.2016
Förster Frank Wilke zeigt auf illegal entsorgte Gartenabfälle. Quelle: stein
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Der Herbst sorgt noch einmal für Leben in den Gärten und auf Grundstücken. Rasen mähen, Laub harken, Sträucher schneiden und Blumenbeete abräumen gehören zu den Arbeiten, die noch zu erledigen sind, bevor der Winter kommt. Doch häufig werfen Hobbygärtner ihren Grünschnitt in den Wald oder kippen ihn einfach am Wegesrand ab. Auch am Dranseweg hinter den Wochenendgrundstücken liegt gleich am Waldrand ein großer Haufen mit Ästen von Obstbäumen und anderen Gartenabfällen. Für Revierförster Frank Wilke leider kein Einzelfall. Überall in seinem Revier Nennhausen würden solche Haufen liegen. Besonders häufig in der Nähe von Siedlungen – und es werden zunehmend mehr.

Wohin mit dem Müll, wenn er nicht in den Wald darf?

Grünschnitt und Gartenabfälle im Wald zu entsorgen ist in Brandenburg gesetzlich verboten und damit eine illegale Handlung. Wer dabei ertappt wird, kann für die Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße belegt werden. Auch Wilke hat schon Geldbußen ausgesprochen.

Und noch eine traurige Feststellung macht der Förster: Zu den oft einfach hingeworfenen Obstbaumästen gesellen sich schon nach kurzer Zeit Gartenfälle, Müll und Schutt. Jährlich sind die Waldarbeiter der Oberförsterei Rathenow 1200 Stunden im Einsatz, um Müll aus Wäldern zu holen. Gärtnern rät Wilke zur Selbstkompostierung ihres Grünschnitts oder zur Abgabe auf einem Entsorgungshof.

Von Norbert Stein

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