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128 bezahlbare Wohnungen sollen entstehen

Dallgow-Döberitz 128 bezahlbare Wohnungen sollen entstehen

Bezahlbarer Wohnraum könnte jetzt im Dallgower Wohngebiet „Sperlingshof“ entstehen. Nachdem die Errichtung kleiner, bezahlbarer Wohnungen in der Gemeinde bereits häufig zur Diskussion stand, wurde jetzt erstmals eine konkrete Planung im bereits bestehenden Wohngebiet vorgestellt. Zwei Haken hat das Vorhaben jedoch.

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Von drei Seiten wäre die Wohnbebauung von der Döberitzer Heide umschlossen – der Zugang muss jedoch noch geklärt werden.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Dallgow-Döberitz. Bezahlbarer Wohnraum könnte jetzt im Dallgower Wohngebiet „Sperlingshof“ entstehen. Nachdem die Errichtung kleiner, bezahlbarer Wohnungen in der Gemeinde bereits häufig zur Diskussion stand, wurde jetzt erstmals eine konkrete Planung im bereits bestehenden Wohngebiet vorgestellt.

128 Wohnungen in acht Häusern

„Auf dem Areal, wo derzeit noch drei Bestandsbauten vorhanden sind, die jedoch im Zuge der Bauarbeiten komplett abgerissen werden, sind insgesamt acht neue Gebäude geplant. Wir haben uns gegen eine Massivbauweise entschieden, um das Wohngebiet mit sogenannten Punkthäusern aufzulockern“, informierte Cindy Zahn vom Falkenseer Architekturbüro Wagner. Acht Gebäude mit jeweils 16 Wohneinheiten verteilt auf vier Geschosse mit einer Gebäudehöhe von rund 12 Metern könnten im Sperlingshof entstehen. Insgesamt käme die Gemeinde damit auf 128 neue Wohnungen, die alle etwa 50 Quadratmeter groß werden sollen. „Wir schaffen hier keinen Luxuswohnraum, sondern Wohnungen, in die jeder einziehen kann“, so Zahn. Besonders für junge Menschen, die erstmals auf eigenen Füßen stehen oder ältere Leute, die sich verkleinern möchten, seien die Wohnungen geeignet. „Die Gebäude werden sowohl mit einer Treppe, als auch mit einem Fahrstuhl erschlossen, was Barrierefreiheit garantiert. Auch die Wohnungen an sich sollen ohne Barrieren gebaut werden“, so die Projektverantwortliche.

Nähe zur Döberitzer Heide

Die Nähe zum Naturschutzgebiet – die Döberitzer Heide umschließt das Areal gleich von drei Seiten – sei kein Problem. Man stünde im engen Kontakt mit dem Landesumweltamt und hätte den Mindestabstand von 1,5 Metern bereits absegnen lassen, so Zahn. Dass die neuen Häuser jedoch den derzeitigen Zugang zur Heide versperren würden, damit waren sich die Gemeindevertreter nicht einverstanden. „Der Zugang wird intensiv genutzt. Dafür müsste es dann einen Ersatz geben und zwar vor Baubeginn“, so Petra Budke (Grüne). Ein historischer Zugang, der sich oberhalb des zu erschließenden Areals befindet, könnte dieses Problem lösen. Konkrete Planung gebe es dafür jedoch noch nicht.

Ebenso sei die Parkplatzfrage noch zu klären. Für 128 Wohnungen seien derzeit lediglich 32 Stellplätze geplant. „In der näheren Umgebung gibt es jedoch Möglichkeiten weitere Stellplätze zu schaffen. Das sollte kein Problem darstellen“, sagte Cindy Zahn. Konkret soll eine Lösung für den Zugang zur Heide und die fehlenden Stellplätze im Bauausschuss am Dienstag, dem 4. Juli, vorgestellt werden.

Von Laura Sander

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