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Havelland 15 bis 20 Kitaplätze fehlen
Lokales Havelland 15 bis 20 Kitaplätze fehlen
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15:43 30.06.2016
Spielen und toben im Freien gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Jüngsten in der Zachower Kita „Regenbogen“. Quelle: Foto: Wolfgang Balzer
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Ketzin/Havel

In der Stadt fehlen ab Ende August voraussichtlich 15 bis 20 Kitaplätze. Bereits jetzt werden mit Zustimmung des Jugendamtes in den städtischen Einrichtungen zeitlich begrenzt einige Gruppen vergrößert. Beispielsweise hat die Kita „Regenbogen“ in Zachow eine Kapazität von 24 Kindern, betreut werden derzeit 26.

Nach Einschätzung der Stadt wird es zunehmend schwerer, den Wünschen von Eltern nach sofortiger Aufnahme ihrer Schützlinge in eine Kita entsprechen zu können. Langfristig prüfe man deshalb Möglichkeiten, die vorhandenen Kindereinrichtungen zu erweitern. Das könnte im Ortsteil Zachow beispielsweise durch die Nutzung des Obergeschosses des Kitagebäudes erfolgen, das bisher als Wohnraum genutzt wird. Allerdings wäre dafür eine zweite Fluchttreppe erforderlich, für die die Stadt etwa 56 000 Euro aufbringen müsste. Auch eine privat betriebene Kita in Falkenrehde ist im Gespräch.

Angesichts der Knappheit von Kitaplätzen in den vier kommunalen Kitas sollen nun Kriterien für die Vergabe aufgestellt werden. Ein erster Vorschlag wurde im Ketziner Sozialausschuss beraten und einstimmig befürwortetet. Danach hat ein Kind, das Einwohner der Stadt Ketzin/Havel ist, Vorrang vor Auswärtigen. Ferner sollen die Kinder berufstätiger Eltern bevorzugt werden, was aber nicht zu einer Benachteiligung arbeitsloser Eltern führen soll. Es reiche aus, wenn bei einer nachgewiesenen Arbeitsaufnahme ein Betreuungsplatz bereitgestellt wird, heißt es im Beschlussentwurf. In den Vergabekriterien verankert ist auch der Passus, dass Kinder vorrangig in eine Kita aufgenommen werden, in der bereits Geschwister betreut werden. Ist kein Kitaplatz sofort verfügbar, wird der Antragsteller auf eine Warteliste gesetzt. Die Kinder würden dann der Reihefolge nach in der Einrichtung aufgenommen, in der ein Platz frei wird. Im Beschlussentwurf nicht ausgeschlossen ist, dass auf dieser Warteliste auch Kinder stehen können, die nicht Einwohner Ketzins sind. Die Stadtverordneten entscheiden, ob diese Kriterien angewendet oder noch mal geändert werden.

Von Wolfgang Balzer

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