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150 neue Hortplätze im alten Rathaus

Umbau des ehemaligen Rathenower Verwaltungssitzes 150 neue Hortplätze im alten Rathaus

Wenn im Sommer 2016 das neue Schuljahr beginnt, dann wird sich die Raumsituation in der Jahngrundschule merklich entspannen. Läuft alles nach Plan, steht dann nämlich das zum Schulhort umgebaute ehemalige Rathaus in der Jahnstraße 34 für die Hort-Betreuung zur Verfügung. Platz in dem Haus wäre für 150 Kinder.

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Das ehemalige Rathaus wird umgebaut.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Die Zeiten, als im Schulgebäude Klassenzimmer zu Horträumen umfunktioniert werden müssen, sollen dann vorbei sein. Die Weichen für den Umbau der stadteigenen Immobilie wurden jüngst im Rathenower Hauptausschuss gestellt. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten der Ausschreibung der Planungsleistung zu.

In der Stadtverordnetenversammlung Anfang Juli soll nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus der Auftrag an den Architekten vergeben werden. Bereits im Oktober soll der Umbau des dreigeschossigen Gebäudes mit einer Nutzfläche von rund 800 Quadratmetern beginnen. „Wir haben keine Zeit zu verlieren, schließlich muss der Umbau bis zum Sommer 2016 abgeschlossen sein“, sagt Remus.

Eine Zeit lang lag der geplante Umbau des ehemaligen Rathenower Rathauses zu einem Schulhort auf Eis, weil die Stadtverordneten sich die Möglichkeit offen halten wollten, das ehemalige Rathaus wieder zum Sitz der Verwaltung zu machen. Erst als im März die Entscheidung fiel, die alte Brauerei zum Rathaus umzubauen, war der Weg für die Hortnutzung frei.

Viele Nutzer

Das Gebäude in der Jahnstraße 34 war bis zum Jahr 1997 Sitz der Rathenower Stadtverwaltung.
Einem Bauunternehmen diente die Immobilie danach als Firmensitz. Seit dem Februar 2012 gehört es wieder der Stadt. Die Baufirma und ein Dienstleister, der Räume im Erdgeschoss nutzt, sind ausgezogen.
800 Quadratmeter Fläche stehen für die Hortnutzung zur Verfügung, die sich über das Erdgeschoss und die beiden darüber liegenden Stockwerke verteilen.

750.000 Euro sind für den Hort umbau vorgesehen, das Geld kommt aus der Stadtkasse und aus Fördertöpfen des Landes. Sobald der Planungsauftrag vergeben ist, wollen sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit dem Architekt und Vertretern der Jahnschule zusammensetzen, um die Planung abzustimmen. Man werde eng mit der Schulleitung zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse und Wünsche der künftigen Nutzer bei der Planung zu berücksichtigen, sagt Remus.

Dass an dem Gebäude, das nach Meinung der Experten in einem sehr guten baulichen Zustand ist, Veränderungen vorgenommen werden müssen, steht außer Frage. Die Raumaufteilung ist an die Hortbedürfnisse anzupassen, ein zweiter Fluchtweg muss her, und die Elektroleitungen bedürfen einer Erneuerung. Den Sanitäranlagen steht ein Komplettumbau bevor. Die Erwachsenenklos mögen vielleicht noch brauchbar sein, aber für kleine Kinder sind sie schlicht unbenutzbar.

Von Markus Kniebeler

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