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Havelland Gemeinde gibt 1500 Euro für das Otto-Fest
Lokales Havelland Gemeinde gibt 1500 Euro für das Otto-Fest
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07:50 15.03.2017
Rund um die „Lady Agnes“ feiern die Leute aus Stölln ihr „Otto-Fest“. Quelle: Norbert Stein
Gollenberg

Die Gemeinde Gollenberg gibt in diesem Jahr 1900 Euro zur Unterstützung für die Vereinsarbeit in den Ortsteilen aus. Das ist ein Teil des Haushaltsbeschlusses, der jetzt bei einer Sitzung der Gemeindevertreter gefasst wurde.

1500 Euro für das Lilienthal-Fest

Insgesamt 1500 Euro sind allerdings allein für das Otto-Lilienthal-Fest im Gemeindehaushalt reserviert. Das Geld bekommt der Otto-Lilienthal-Verein als Ausrichter des Stöllner Traditionsfestes.Ob die Summe angemessen ist oder die Gemeinde mehr Geld geben sollte für das – im Volksmund so genannte – „Otto-Fest“, diskutierten die Abgeordneten am Montag, bevor sie den Gemeindehaushalt 2017 beschlossen.

Wieder mit Tanz am Abend

Das Fest sollte am Abend, wie schon in den 1990er Jahren, mit einer Tanzveranstaltung ausklingen und dafür müsse die Gemeinde zusätzliches Geld locker machen aus ihrem Haushalt, meinte der stellvertretende Bürgermeister Ingo Dahlmann. Er ist der Überzeugung, diese Tradition müsse man wieder aufleben lassen.

Viele Einwohner würden sich wieder eine Abendveranstaltung wünschen, argumentierte Dahlmann für zusätzliches Geld aus der Gemeindekasse, weil von den 1500 Euro nur die Nachmittagsveranstaltung auf dem Gollenberg finanziert werden kann.

Bürgermeisterin glaubt nicht dran

Bürgermeisterin Iris Hoffmann hingegen zweifelt den Wunsch nach einer abendliche Tanzveranstaltung im Dorf an. Das Tanzvergnügen sei auch nicht unbedingt nötig, sagt sie und außerdem habe die Gemeinde, so die Bürgermeisterin, für einen zusätzlichen Zuschuss kein Geld.

Der Haushalt ist nämlich eigentlich in den roten Zahlen und kann nur durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen werden. So blieb es bei den eingeplanten 1500 Euro als Zuschuss für das Otto-Lilienthal-Fest 2017.

Griff in die Rücklage

Insgesamt 698 000 Euro beträgt der Gemeindeetat für das laufende Jahr. 14 000 Euro werden dazu aus der Rücklage entnommen. Geht der Plan auf, hat Gollenberg zum Jahresende noch 305 000 Euro im Sparschwein. Investieren wird Gollenberg im laufenden Jahr in die Kita in Stölln. 70 000 Euro sind bereits mit Hilfe von Fördermitteln in den ersten Bauabschnitt zur Sanierung des Betreuungsbereiches für Kinder unter drei Jahren geflossen.

Weitere 10 000 Euro stellt die Gemeinde bereit für Planungsleistungen, für den zweiten Bauabschnitt, mit dem die Küche und weitere Bereiche der Kita saniert werden sollen. Die Planung ist Voraussetzung damit die Gemeinde bei der LAG Havelland den Antrag stellen kann, den zweiten Bauabschnitt als Förderprojekt einzustufen.

Von Norbert Stein

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