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Die Täter sind noch nicht gefunden

19 Katzen in Premnitz verschwunden Die Täter sind noch nicht gefunden

Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember sind im Bereich der Premnitzer Kleingartensparte „Gute Hoffnung“ insgesamt 19 Katzen verschwunden. Vier Mitglieder des Vereins haben mittlerweile bei der Polizei Anzeige erstattet, aber bislang gibt es noch keine handfesten Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führten.

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Bislang sind die Täter nicht gefunden, die für das Verschwinden der Katzen von Uwe Behlke, Marco Fricke, Heidi Schneider und Christel Kümpfel (von links) verantwortlich sind. Hinten rechts der noch verbliebene Kater „Otto“.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Bislang konnten der oder die Täter nicht dingfest gemacht werden, die vermutlich für das Verschwinden von insgesamt 19 Katzen im Bereich der Premnitzer Kleingartensparte „Gute Hoffnung“ verantwortlich sind. In der Zeit von Mitte Oktober bis Mitte Dezember des vergangenen Jahres waren die Tiere unter bislang ungeklärten Umständen nach und nach nicht mehr auffindbar gewesen. Am 15. Dezember war dann erstmals eine Katze tot aufgefunden worden. Sie war zuvor schon einige Wochen fort gewesen und wurde überraschend in einem verlassenen Garten entdeckt. Es kam die Vermutung auf, jemand habe sie dort abgelegt.

Vier Mitglieder der Kleingartensparte haben mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet. Wie Heidi Schneider von ihnen am Montag gesagt hat, sind die Ermittlungen aufgenommen worden, doch habe es bisher keine Hinweise gegeben, die zu dem oder den Tätern führten. Sie hat mitgeteilt, dass am Dienstag vergangener Woche nun zum zweiten Mal eine der vermissten Katzen aufgefunden worden ist. Dem Augenschein nach war sie schon längere Zeit tot. Der Fundort war nicht sehr weit von der Stelle entfernt, an der im Dezember die erste tote Katze entdeckt worden war.

Es gebe in der Sparte das Gerücht, erzählt Heidi Schneider, dass jemand im Bereich des Premnitzer Fenns, wo auch die „Gute Hoffnung“ liegt, Rattengift ausgelegt haben soll, weil es dort angeblich eine Rattenplage geben soll. Zeugen oder konkrete Hinweise darauf habe es bislang aber nicht gegeben. Es handele sich nur um Hörensagen. Die Polizei tue, was in ihren Kräften stehe, lobt Heidi Schneider. Bei ihrer letzten Nachfrage dort habe es aber noch keine nennenswerten Ergebnisse gegeben. Vielleicht liege es auch daran, dass wegen der kalten Jahreszeit sich gegenwärtig kaum jemand in der Kleingartenanlage aufhalte. Dass seit Dezember noch mehr als die bislang vermissten 19 Tiere verschwunden sind, hat sie nicht bestätigt. Allerdings, so räumt sie ein, seien die meisten Katzen aus dem Bereich der Kleingartenanlage schon weg. Nur noch einige wenige sein da, unter ihnen der alte Kater Otto, der immer zu Menschen größeren Abstand halte und um jede Falle ein großen Bogen mache. Seit einigen Jahren füttern Mitglieder der Kleingartenanlage „Gute Hoffnung“ dort frei herum laufende herrenlose Katzen. In manchen Fällen sind engere Beziehungen entstanden. Auch im Winter fahren die Kleingärtner zu ihren Parzellen, um den Tieren Futter zu bringen. Viele von den Katzen, die jetzt verschwunden sind, waren im letzten Jahr vom Tierschutzverein Rathenow eingefangen, kastriert und an gleicher Stelle wieder ausgesetzt worden. Das ist bei herrenlosen, frei laufenden Katzen das übliche Verfahren. Jutta Schütze, Vorsitzende des Tierschutzvereins, hatte im Dezember berichtet, dass kurz zuvor auch in Rathenow sechs Katzen und in Ferchesar eine als verschwunden gemeldet worden waren. Auch bei ihr sind bislang keine Hinweise eingegangen, die zu möglichen Tätern führten.

Heidi Schneider und weitere Kleingärtner haben eine Belohnung von 170 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen. Jutta Schütze hat berichtet, dass es vor Jahren schon mal einen Fall gab, wo viele Katzen verschwanden. Nachdem eine Frau das Kennzeichen eines verdächtigen Fahrzeugs der Polizei gemeldet habe, hätten die Vorfälle aufgehört.

Von Bernd Geske

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