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2,5 Millionen: Geldsegen für die Kulturstiftung

Vermögen wird mehr als verdoppelt 2,5 Millionen: Geldsegen für die Kulturstiftung

Das Vermögen der Kulturstiftung Havelland soll mit dem Beschluss des 1. Nachtragshaushaltes durch den Kreistag am Montag, 6. Juli, mehr als verdoppelt werden. Es ist vorgesehen, der Stiftung 2,5 Millionen Euro zukommen zu lassen. Gegenwärtig liegt deren Vermögen bei 1,97 Millionen Euro. Im Dezember 2010 hatte der Kreistag die Gründung der Kulturstiftung beschlossen.

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Für den Schwedentag 2014 gab die Stiftung auch Geld.

Quelle: B. Geske

Rathenow. Mit den ausgeschütteten Geldern sollen Kunst und Kultur im Kreis gefördert werden. Die bedachten Projekte sollen „von regional und überregional herausgehobener Bedeutung und Nachhaltigkeit“ sein.
Die ersten Überweisungen an die Stiftung waren seit 2011 mehrere Beträge in Höhe von 200.000 bzw. 300.000 Euro aus dem Kreishaushalt. Im Dezember 2014 waren es 600.000 Euro und jetzt sollen es sogar 2,5 Millionen Euro werden.

Im Kreisausschuss fragte Andrea Johlige (Linke) an, ob es angesichts der beträchtlichen Größenordnung nicht besser wäre, die 2,5Millionen im Haushalt zu belassen und statt dessen der Stiftung einen deutlich geringeren Zuschuss für ihre Ausschüttung zu gewähren. Michael Koch (CDU) erinnerte daran, die Kulturstiftung sei mit der Maßgabe gegründet worden, sie „vor dem jährlichen Belieben eines Kreistages zu schützen“. Deshalb solle diese ja gerade nicht Zuschüsse für ihre Ausschüttungen erhalten, sondern ein Vermögen aufbauen können, um unabhängig entscheiden zu können. „Jetzt, wo wir es noch können“, sagte er, „sollten wir mit dem Betrag ein Signal setzen.“

Landrat Burkhard Schröder (SPD) sagte, es sei wichtig, „die Dinge unangreifbar zu gestalten“. Er machte darauf aufmerksam, dass es im Land Brandenburg bis 2019 eine Gebietsreform geben soll. Danach werde der Kreis Havelland keinesfalls so bleiben, wie er sei. Niemand wisse, wie der Kreistag eines künftig größeren Kreises sich gegenüber der Stiftung verhalten werde. Deshalb sei es wichtig, jetzt etwas Bleibendes für die Kulturregion Havelland zu tun.

Am Ende stimmten alle Mitglieder des Kreisausschusses für die Kapitalerhöhung, so dass im Kreistag wohl keine großen Diskussionen zu erwarten sind. Der Landkreis kann die 2,5Millionen Euro mit leichter Hand überweisen, weil dessen Rücklage nach dem vorläufigen Jahresabschluss 2014 auf 21,5 Millionen Euro angewachsen ist. Nie zuvor enthielt die Rücklage des Kreises mehr Geld. Gemäß Nachtragshaushalt sollen daraus sieben Millionen Euro für verschiedene Aufgaben entnommen werden. Danach würde sie immer noch 14 Millionen Euro enthalten.

Von Bernd Geske

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