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2016 stehen die Schulen im Fokus

Milower Land 2016 stehen die Schulen im Fokus

Man kann nicht sagen, dass die Gemeinde Milower Land gewaltig wächst, aber sie schrumpft auch nicht. Und allein das ist in Zeiten des oft beschriebenen demografischen Wandels schon eine sehr positive Botschaft. Und es gibt noch mehr Gutes zu berichten, wie Bürgermeister Felix Menzel in einem kleinen Ausblick auf das Jahr 2016 verrät.

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Auch in die Kleine Grundschule Großwudicke soll in diesem Jahr investiert werden.

Quelle: Bernd Geske

Milower Land. Das Leben im Milower Land ist für junge Familien durchaus attraktiv. Bestes Beispiel ist Bürgermeister Felix Menzel, der hier mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt. Immer wieder würden sich junge Familien ein Grundstück in einem der zehn Ortsteile kaufen. Besonders beliebt seien Bahnitz und Bützer. Auch für Milow liegen Anfragen vor, leider mangelt es hier an Bauland, so Menzel. Eine Lösung dafür zu finden, ist nur eines von vielen Vorhaben, mit denen sich Menzel in den nächsten Monaten beschäftigen will.

Auf der Agenda der Gemeinde für das Jahr 2016 steht unter anderem die Versorgung aller Ortsteile mit schnellem Internet. Zudem sollen alte Feuerwehrfahrzeuge eingetauscht werden, auch die Schulentwicklungsplanung und die Sanierung der Grundschulen sowie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung stehen auf dem Plan. Die letzten beiden Vorhaben sind allerdings von einer Zusage des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg abhängig.

Schnelles Internet für alle

Gemeinsam mit den Kommunen Rathenow, Premnitz, Rhinow und Nennhausen hat sich das Milower Land um Fördergelder aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb – kurz SUW – beworben. „Dieser Wettbewerb ist für uns in diesem Jahr die größte Herausforderung“, sagt Menzel. Nur kann er dafür im Augenblick nicht viel tun, denn jetzt heißt es warten. Die Bewerbung ist eingereicht, im Frühjahr wird eine Jury entscheiden, welche Kommunen Geld bekommen. Insgesamt stehen 213 Millionen Euro aus drei EU-Fonds zur Verfügung. Ziel des Wettbewerbs ist es, arbeitsfähige Kooperationen zwischen Städten und ihrem Umland zu bilden, die Kräfte zu bündeln und zukunftsfähige Projekte zu entwickeln.

Das Milower Land hat Fördergelder in Höhe von 3,1 Millionen beantragt. Davon entfallen rund eine Million Euro auf die Erneuerung der veralteten Straßenbeleuchtung. Die soll künftig nicht nur energiesparender sein. „Wir wollen auch die Auflagen erfüllen, auf die sich alle Mitglieder des Sternenparks Westhavelland geeinigt haben und komplett auf LEDs umstellen“, erklärt Menzel. Was die Bürger besonders freuen dürfte: Dank der energiesparenden Technik können künftig wieder alle Lampen leuchten.

Energetische Sanierung

Ebenfalls mit Mitteln aus dem Wettbewerb sollen die Kleine Grundschule Großwudicke und die Inge-Sielmann-Grundschule in Milow energetisch saniert werden. Zudem sollen die Klassen- und Sanitärräume behindertengerecht umgerüstet werden. Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr dürften sich über einen positiven Bescheid des Wettbewerbs freuen. Die Kameraden in Buckow und Schmetzdorf bekommen dann neue Gerätehäuser. Investiert werden soll auch in den Straßenbau und Bützer ist eine Verkehrsinsel geplant.

Auch wenn die Gemeinde mittlerweile finanziell gut aufgestellt ist, für solche Großvorhaben sei man auf Fördermittel angewiesen, so der Bürgermeister. Wie Menzel erklärt, muss auch dringend über die Schulentwicklungsplanung gesprochen werden. „In den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 gibt es eine Flaute, dann haben wir nicht genug Kinder, um in der Milower Grundschule eine ganze Klasse einzuschulen.“ Mindestens 15 Schüler müssten es pro Jahrgang sein, 2017 sind es aber voraussichtlich nur neun Erstklässler. „Dennoch wollen wir die Kinder aus dem Milower Land auch hier beschulen. Deshalb wäre mein Vorschlag eine Jahrgangsmischung.“

„Wir wissen was unsere Perlen sind. Dazu gehört natürlich der Tourismus. Aber bevor wir nicht unsere Schulen vernünftig ausgestattet haben, brauchen wir in Aussichtsplattformen oder Ähnliches nicht investieren.“

Von Christin Schmidt

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