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2193 Läufer starten beim Lauf der Sympathie

Falkensee 2193 Läufer starten beim Lauf der Sympathie

Es dauerte knapp zwei Minuten bis alle 2193 Teilnehmer des 28. Laufs der Sympathie zwischen Falkensee und Spandau die Startlinie überquert hatten. Das graue Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben – es gehört seit Jahren zur guten Tradition des Laufes.

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Um Punkt 11 Uhr fiel der Startschuss in Falkensee.

Quelle: Laura Sander

Falkensee/Spandau. Es dauerte knapp zwei Minuten bis alle 2193 Teilnehmer des 28. Laufs der Sympathie zwischen Falkensee und Spandau die Startlinie überquert hatten. Motivationsschreie der Läufer und Jubelrufe vom Streckenrand erfüllten den Vorplatz der alten Falkenseer Stadthalle. Von hier ging es zehn Kilometer über die Seegefelder, die Hamburger und die Spandauer Straße, weiter auf der Falkenseer Chaussee bis zum Ziel vor dem Spandauer Rathaus.

Anmeldung erstmals in der neuen Stadthalle

Besonders aufgeregt waren am Sonntag die Grundschüler vom Nauener Leonardo-Da-Vinci-Campus. Für die kleinen Staffelläufer war es das erste Mal bei dem Traditionslauf. Ein alter Hase hingegen war gestern Jonas Dorsch aus Nauen. „Ich bin bereits zum vierten Mal mit dabei. Ich starte bei der Fünf-Kilometer-Markierung und versuche heute unter 23 Minuten zu bleiben“, so der 11-Jährige während seiner Aufwärmübungen.

Alleine mit hochkonzentrierten Gesichtern oder scherzend in der Gruppe pendelten die Läufer gestern zwischen neuer Stadthalle, wo in diesem Jahr erstmals die Anmeldung stattfand, und dem alten Stadthallenvorplatz. Sie nutzten die Wege um sich aufzuwärmen, Neuigkeiten auszutauschen oder sich ein letztes Mal zu motivieren.

Eine  der größten Laufgruppen am Sonntag war das Team des „Café Barfly“

Eine der größten Laufgruppen am Sonntag war das Team des „Café Barfly“.

Quelle: Laura Sander

Vier große Transporter standen bereit, um Hab und Gut der Sportler zum Ziel zu bringen. Andreas Mattausch vom TSV Falkensee ist seit zehn Jahren Hauptorganisator des Transport-Teams. „In diesem Jahr sind wir insgesamt 25 Helfer, die dafür sorgen, dass die Läufer ihre Sachen schnell zurückbekommen. In den allermeisten Fällen klappt das ganz unproblematisch, nur in Ausnahmen muss ein Läufer länger auf seine warmen Sachen warten“, so Mattausch, der selber zwei Mal am Lauf teilgenommen hat. „Dann habe ich bei der Organisation geholfen und damit war es für mich vorbei“, lacht der Ehrenamtliche.

Erster Lauf der Saison

„Für mich ist der Lauf der Sympathie immer der erste Lauf der Saison und ein guter Start und das graue Wetter gehört mittlerweile zur guten Tradition“, scherzte Jens Kämtner aus Nuthetal. „Wir haben nur Glück, dass der große Sturm bereits am Samstag über Brandenburg gefegt ist – ein Bisschen Nieselregen ist da nicht mehr schlimm“, so Kämtner weiter. Zum ersten Mal mit dabei war gestern Henning Wenzel aus Prenzlauer Berg. „Ich komme eigentlich aus dem Radsport und bereite mich derzeit auf meinen ersten Triathlon vor“, so der 40-Jährige, der gleich in einer der größten Laufgruppen startete – dem Team „Café Barfly“ aus Spandau. „Wir sind mit genau 40 Läufern dabei. Ein Großteil läuft in der Gruppe mit“, so Lucie Friede, die mit ihrem Kieztreff in diesem Jahr 25. Geburtstag feiert. „Der Lauf ist also etwas ganz Besonderes für uns – da darf die Motivationsmusik nicht fehlen“, so die Spandauerin, aus deren Musikbox feinster Rock von ACDC dröhnte.

Ergebnisse

Als erster durchlief am Sonntag Michael Alber von der Leichtathletikgemeinschaft Nord Berlin nach 31 Minuten und 52 Sekunden das Ziel vor dem Spandauer Rathaus. Dicht gefolgt von seinen Mannschaftskameraden Louis Pape (2.Platz) und Marco Riege (3.Platz). Als erste weibliche Läuferin, die die 10-Kilometer-Distanz hinter sich brachte, lief Regina Salinas vom ART Düsseldorf nach 36 Minuten und 25 Sekunden über die Ziellinie. Jüngster Teilnehmer war am Sonntag Ian Scholten (Jahrgang 2010), älteste Teilnehmerin Hannelore Reusch (Jahrgang 1938).

Von Laura Sander

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