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2445 Teilnehmer beim Lauf in Falkensee

Wettkampf und Volkssport 2445 Teilnehmer beim Lauf in Falkensee

Mit 2245 Teilnehmern war der 27. Lauf der Sympathie einer der teilnehmerstärksten. Der Lauf verbindet Falkensee und Spandau auf sportliche Weise. Die schnellsten Läufer kamen aus Berlin: Hannes Liebach gewann bei den Männern, Mayada Al-Sayad bei den Frauen

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Falkenseer Massenstart für den populären Lauf der Sympathie.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee/Spandau. Der Startschuss für den Lauf der Sympathie fiel am Sonntag um 11 Uhr an der Stadthalle Falkensee. Zeitgleich ging es auch in Spandau hoch her. Hier begannen die Kinderläufe. „Das Laufen macht mir Spaß. Aber natürlich will ich auch gewinnen“, erklärte die fünfjährige Kira, die schon viele Medaillen gewonnen hat. „Letztes Jahr liefen meine Jungs noch beim Einen-Kilometer- Lauf mit, jetzt laufen wir zusammen die fünf Kilometer. Die Veranstaltung macht einfach der ganzen Familie Spaß“, erklärt die 41-jährige Andrea Fabris aus Falkensee.

Ohne Wertung liefen die Kleinen ihre Runde durch Spandaus Altstadt. Kaum erreichten sie erleichtert das Ziel, konnte sich das bunt gemischte Publikum schon auf die ersten der 2445 teilnehmenden Zehn-Kilometer-Läufer freuen. „Meine drei Enkel und meine Tochter laufen hier mit. Ich bin sehr stolz auf sie und werde sie kräftig anfeuern“, verriet Karin Göldner (77) aus Spandau. Jubelrufe, Tröten und Beifall begrüßten den ausgepowerten Hannes Liebach vom SCC Berlin als Ersten. Er verbesserte seine Laufzeit vom letzten Jahr von 31:25 sogar auf 30:30 Minuten. Den zweiten Platz sicherte sich Stefan Hendtke. Dritter wurde Nils Gerber.

Moderator seit 20 Jahren

„Es ist schön, in die glücklichen Gesichter der Sportler im Ziel zu sehen. Deshalb moderiere ich diesen Lauf auch schon seit 20 Jahren“, schwärmte der 41-jährige Moderator Karsten Holland aus Berlin.

Mayada Al-Sayad vom 1. VfL Fortuna Marzahn durchlief nach 34:00 Minuten als erste Frau das Ziel. Es folgte Luisa Boschan, die letztes Jahr den ersten Platz erlief. „Der zweite Platz ist super, denn Mayada ist eine starke Gegnerin“, gestand die glückliche Hobbyläuferin. Den dritten Platz bei den Frauen belegte Nadine Gill. Nachdem die Teilnehmer das Ziel erreicht hatten, war die Menge nicht mehr zu halten. Die wohlverdienten Medaillen und Urkunden wurden freudestrahlend entgegen genommen. Bier und andere Getränke wurden ausgeschenkt, Snacks verkauft, Kraftpakete an die fleißigen Sportler verteilt und den Siegern bei der Siegerehrung im Rathaus gehuldigt.

Veranstaltung mit besonderem Flair

„Das ganze Flair der Veranstaltung ist so besonders. Das haben wir alles unseren ehrenamtlichen Helfern zu verdanken“, erklärte Veranstaltungsleiter Klaus Scholz. Der 27. Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau wurde dieses Jahr erneut von den beiden Vereinen VfV Spandau und TSV Falkensee veranstaltet.

1990 hatte das Sportevent sein Debüt. Nach der Maueröffnung sollten Ost und West durch den Sport miteinander verbunden werden. „Nach der Wende gab es viele solcher Veranstaltungen, aber unser Lauf der Sympathie ist einer der wenigen, der so lange nach der Grenzöffnung immer noch stattfindet und sich so großer Beliebtheit erfreut“, erklärte Falkensees begeisterter Bürgermeister Heiko Müller.

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2445 Läuferinnen und Läufer machten sich am Sonntag auf die Strecke von der Falkenseer Stadthalle zum Spandauer Rathaus. Das war die mittlerweile 27. Auflage des populären Volkslaufens

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Von Josefine Kühnel

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