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Ein Familienbetrieb mit Tüv-Siegel

25 Jahre Trafö GmbH in Wustermark Ein Familienbetrieb mit Tüv-Siegel

Der erste Gabelstapler verließ die Hallen der Transport- und Fördertechnik GmbH (Trafö) vor genau 25 Jahren. Das Familienunternehmen, das seinen Sitz seit 1998 im Güterverkehrszentrum (GVZ) Wustermark hat, kann auf eine bewegte Firmengeschichte zurückblicken.

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Die zweite Generation: Geschäftsführer Jörg Kollmorgen und Ulrike Heinemann.

Quelle: Laura Sander

Wustermark. Der erste Gabelstapler verließ die Hallen der Transport- und Fördertechnik GmbH (Trafö) vor genau 25 Jahren. Das Familienunternehmen, das seinen Sitz seit 1998 im Güterverkehrszentrum (GVZ) Wustermark hat, kann auf eine bewegte Firmengeschichte zurückblicken.

„Alles begann alles mit dem ’Köstlichen Gelben’“, so Ulrike Heinemann, Mitglied der Geschäftsführung. Nachdem die beiden Gründer Dieter Henning und Ulrich Stropp jahrelang technische Leiter bei der Kooperativen Einrichtung (KE) ’Apfellagerung’ in Fahrland gewesen waren, wollten sie nach dem Fall der Mauer mit ihrem Wissen in Sachen Gabelstapler und Lagertechnik eine eigene Existenz gründen. Die Linde AG, ein westdeutsches Unternehmen mit Sitz in Aschaffenburg, suchte zu diesem Zeitpunkt neue Vertriebspartner in Ostdeutschland. Schnell bekamen Stropp und Henning den Zuschlag für das Gebiet Brandenburg-West und gründeten 1990 mit fünf ehemaligen Kollegen von der KE Fahrland die Trafö GmbH. „Der Bedarf war groß, da es in der DDR Gabelstapler ausschließlich auf Zuteilung gab“, erklärt Geschäftsführer Jörg Kollmorgen. Mit der Reparatur alter und dem Verkauf neuer Linde-Stapler wurde das Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt bereits knapp 50 Mitarbeiter beschäftigte, 1993 Marktführer und als erfolgreichster Linde-Partner in Deutschland ausgezeichnet. Im selben Jahr fiel außerdem das gesamte Berliner Gebiet in den Zuständigkeitsbereich der Firma. „Eine ostdeutsches Unternehmen übernimmt ein westdeutsches. Das war damals auch nicht unbedingt an der Tagesordnung“, so Heinemann.

Zu den Kunden der Trafö GmbH gehören heute unter anderem der Getränkehersteller Coca Cola, Siemens, das Landesarchiv in Potsdam und verschiedene Lebensmittel-Discounter. „Da wir Kunden in den unterschiedlichsten Zweigen haben, sind wir nicht so stark von der aktuellen Wirtschaftslage abhängig.“ Allein 700 Gabelstapler verkaufte das Unternehmen im vergangenen Jahr. Neben der technischen Instandhaltung, einem mobilen Reifenservice und einer eigenen Fahrschule, hat die Firma außerdem eine 400 Stapler starke Mietflotte. „Die kommt hier in der Region besonders während der Spargelsaison zum Einsatz. Mindestens 50 unserer Stapler sind dann im Einsatz“, sagt Jörg Kollmorgen. Und auch größere Events in Berlin hat die Firma schon ausgestattet. „Für die diesjährige Fanmeile zum Champions-League Finale in Berlin haben wir nicht nur die Staplertechnik gestellt, sondern auch Bühnen und einen Kran“, so Kollmorgen.

Familienbetrieb mit TÜV

Die Transport - und Fördertechnik GmbH wurde im Juni 1990 von Dieter Henning und Ulrich Stropp gegründet.

Im Jahr 2006 gaben die Gründer die Geschäftsleitung an die nächste Generation, also Volkmar und Ralph Henning, Ulrike Heinemann (geb. Stropp) und Jörg Kollmorgen weiter.

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erstes Unternehmen in dieser Branche in Deutschland wurde die Trafö GmbH im Jahr 2006 vom TÜV zertifiziert.

Derzeit baut das Unternehmen, das 2006 mit dem Tüv-Siegel ausgezeichnet wurde und mittlerweile 120 Mitarbeiter beschäftigt, eine weitere Lagerhalle mit eigener Photovoltaikanlage. „Wir haben viele Elektro-Stapler in unserer Mietflotte, die wir so mit eigener Energie versorgen können“, sagt Kollmorgen. Außerdem ist ein zusätzliches Büro- und Verwaltungsgebäude mit integriertem Schulungszentrum am Wustermarker Standort in Planung. Im Juni war das GVZ zum 16. Mal Austragungsort des StaplerCups. Rund 30 Teilnehmer meisterten mit ihren Staplern knifflige Parcours. Die beiden Erstplatzierten fahren im September zur Weltmeisterschaft nach Aschaffenburg.

Von Laura Sander

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