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26 Vorschläge derzeit im Rennen

Wustermarker Bürgerhaushalt 26 Vorschläge derzeit im Rennen

Erstmals gibt es 2017 in der Gemeinde Wustermark einen Bürgerhaushalt. Der umfasst 50000 Euro. Welche Vorhaben umgesetzt werden, darüber entscheiden die Einwohner am 17. September.

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In den Flyern, die an die Haushalte in der Gemeinde Wustermark verteilt wurden, sind alle Kriterien erklärt.

Quelle: Jens Wegener

Wustermark. W-Lan-Hotsports in allen Ortsteilen, eine Fahrradverleihstation im Wustermarker Zentrum, ein Beachvolleyballfeld am Sportplatz oder eine Ausleihe für Kajaks am Hafen Wustermark – das sind einige Vorschläge, die im Zuge des ersten Wustermarker Bürgerhaushaltes 2017 eingereicht wurden. „Alle eingegangenen Wünsche und Ideen von Bürgern, Gruppen oder Vereinen sind gesichtet, wurden zu großen Teilen bewertet. Einige müssen noch geprüft werden“, sagt Kämmerin Andrea Harksel. Bisher haben die Gemeindeverwaltung und die extra gebildete Arbeitsgruppe „Bürgerbudget“ 26 Vorschläge für geeignet erklärt, über die am 17. September beim Gemeindefeuerwehrtag in Wustermark entschieden wird.

Erstmals bekommen die Wustermarker mit dem Bürgerhaushalt die Möglichkeit, über Projekte in ihrer Gemeinde zu entscheiden. Insgesamt stehen entsprechend eines Beschlusses der Gemeindevertreter 50 000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Zunächst ist die Finanzierung für 2017 und 2018 gesichert.

„Einige Vorschläge haben die vorgegebenen Kriterien nicht erfüllt und können deshalb nicht berücksichtigt werden“, sagt Andrea Harksel. Ein Beispiel: Gewünscht worden ist ein Parkverbot in weiten Teilen der Rosa-Luxemburg-Allee in Elstal. Dafür aber ist nicht die Gemeinde Wustermark, sondern die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises zuständig. Genauso verhält es sich, wenn Pflegemaßnahmen oder Instandsetzungen von Gehwegen oder Grünflächen beim Olympischen Dorf gefordert werden, weil es dort private Eigentümer gibt. „Wir können nur Ideen für gemeindeeigene Grundstücke berücksichtigen, und die Maßnahmen dürfen die 10 000 Euro-Grenze nicht überschreiten“, so die Kämmerin. Also der Bau von zusätzlichen Parkflächen für Anwohner in der neuen Siedlung in Wustermark scheidet aus, weil die Kosten weit höher liegen würden.

Im Rennen sind unter anderem das Aufstellen zweier Litfaßsäulen in Wustermark, zweier Tischtennisplatten aus Beton in Hoppenrade, von Hundekottoiletten und der Ausbau des öffentlichen Spielplatzes an der Grundschule.

Von Jens Wegener

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