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2800 Besucher bei der Serenade im Optikpark

Rathenow 2800 Besucher bei der Serenade im Optikpark

Rund 2800 Menschen haben am Samstag die „Serenade unterm Sternenhimmel“ im Rathenower Optikpark besucht. Sie ließen sich nicht von Regeschauern abhalten und genossen die unterschiedlichen Kulturveranstaltungen in der festlich beleuchteten Parkanlage am Schwedendamm.

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Feuerkunst in Perfektion, dargeboten von der Truppe „Raki Art“.

Quelle: Fotos: Uwe Hoffmann

Rathenow. Reichlich eine Stunde vor Beginn der diesjährigen Serenade unterm Sternenhimmel im Optikpark kam der Regen. Aber die ersten rund 500 Gäste ließen sich nicht abhalten, durch Regencapes und Schirme geschützt, die Auftaktshow auf der großen Bühne im Mühlenhof mitzuerleben. Kurz nach dem Beginn um 19 Uhr hörte der Regen auch auf, sodass die drei Musiker und sechs Tänzerinnen der Compañía „Dulche Amargo“ ihre Flamenco-Show auf der großen Bühne im Mühlenhof ungestört darbieten konnten. Und wie sie das taten. Sie drückten die Gefühle, die man mit spanisch-leidenschaftlichem Flamenco verbindet – Verzweiflung, Schmerz, Freude und Liebe – auf musikalische und tänzerische Art und Weise aus.

Ab 19.45 Uhr begann das Programm an zehn markanten Orten auf dem Gelände am Schwedendamm. Das Bar-Jazz-Trio „Taste of Honey“ spielte am Stadtplatz, abwechselnd mit der Swing- und Jazz-Formation „Sonny and Friends“, die wegen des Regens, der nach 20 Uhr für zirka eine Stunde zurückkehrte, in den Saal der Alten Mühle auswichen. Aber die vielen Besucher nahmen das Wetter hin und sammelten sich um die auftretenden Künstler. So wie um Katja Kaya. Die Sängerin aus Wedel bei Hamburg sang zur Akustikgitarre deutschsprachige eigen komponierte Titel und Country-Klassiker. Die gefielen auch Olaf Feist. „Meine Frau und ich sind das allererste Mal im Optikpark. Mein Rathenower Angel-Freund hat mich heute eingeladen“, sagt der Berlin-Pankower. „Das gesamte Ambiente im Park mit den Hunderten Fackeln und Kerzen ist einfach toll. Ich werde mir den Park noch einmal anschauen.“

Zwischen den Farbstrahlen sang Viola Parker, den Serenade-Gäste keine Unbekannte, in diesem Jahr im Trio „Engelklang“. Musik zu Gitarre und Bluesharp präsentierte Roland Berens aus der Region Bielefeld am Paprazzi-Steg. Erstmals wurde die zur Buga errichtete Weinberg-Brücke in die Serenade einbezogen. Auf seiner Autoharp, einer 36-seitigen Folkzither, musizierte Alexandre Zindel. Direkt auf der Brücke spielte Peter Reibsch irische Flöte und irischen Dudelsack.

Nach dem Regen konnten die Besucher, wie auch die Künstler aus Nah und Fern, die 800 im Park aufgestellten Fackeln und Kerzen sowie die farblich angestrahlten Bäume zu Fuß den Park oder vom Floß aus erleben. An den Farbformen luden der 5000 Jahre alte Troll und seine Elfe zum Mitmusizieren ein. Das Duo „Flamme è fabule“ spielte die Charts der Fabelwelt. Auch der Sternenpark Westhavelland kann künftig sicher mit mehr Gästen zu seinen Veranstaltungen rechnen. Mitglieder des Fördervereins informierten die interessierten Gäste unter anderem zum 6. Westhavelländer Astro Treff vom 2. bis 4. September in Gülpe.

Auch die Walking Acts, wie die Premnitzerin „Kamelle“ und die Künstler vom Feuertheater „Raki Art“ schlenderten, zur Freude der Gäste, durch den Park. Die vier „Raki Art“-Künstler waren für die Besucher, nach 2012 und 2013, mit ihren spannenden und fantasievoll inszenierten zwei Feuershows wieder der Höhepunkt der Serenade. Auch schon oft zur Serenade Gast, unterhielten Harfenistin Camilla Pinder und Erzählerin „Tina SonnenHerz“ aus dem Westhavelland die Besucher in diesem Jahr als Ensemble „Wandelbaum“ mit Sören Wendt aus Neuruppin. Sie wechselten sich mit Susanne Stock am Akkordeon ab. Im Efeuhain lud die über fünfminütige Musik unterstützte „Mystic Laser Show“ zum Verweilen und Staunen ein. Der Laser-Countdown zur Show zählte die jeweilige zehnminütige Pause herunter. Auch für Speis’ und Trank war ausreichend im Park gesorgt.

„Zu den bisherigen Serenaden hatten wir jährlich zwischen 3500 und 8000 Besucher“, so Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus. „In diesem Jahr lagen wir mit 2800 Besuchern etwas darunter. Aber in Anbetracht des regnerischen Wetters sind wir zufrieden.“ Die Gäste nahmen den anfänglichen Regen hin und genossen die Serenade danach umso mehr. So wie auch das zehnminütige Höhenfeuerwerk zum Abschluss, zu dem sich der Mühlenhof noch einmal füllte.

Die Serenade

Die Serenade unterm Sternenhimmel wurde im Jahr 2006 zur Rathenower Landesgartenschau aus der Taufe gehoben. Seitdem findet sie jedes Jahr im August statt. Die Serenade ist neben der Mühlenweihnacht die publikumsstärkste Veranstaltung im Optikpark.

Im Jahr 2014 fand wegen der Vorbereitung der Bundesgartenschau nur eine eingeschränkte Serenade auf dem Mühlenhof statt.

Wegen eines schweren Unwetters musste die Veranstaltung im vergangenen Jahr kurzfristig komplett abgesagt werden.

Von Uwe Hoffmann

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