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Havelland 29 Wahllokale für 20 499 Wahlberechtigte
Lokales Havelland 29 Wahllokale für 20 499 Wahlberechtigte
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18:49 18.09.2017
Die Mitarbeiterinnen im Briefwahllokal können sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der Countdown läuft. In den Verwaltungen des Westhavellandes sind die Vorbereitungen für die Bundestagswahl am Sonntag getroffen. Nun muss am Wahltag nur noch alles reibungslos über die Bühne gehen.

In der Stadt Rathenow sind 20 499 Personen wahlberechtigt, 542 davon dürfen zum ersten Mal an einer Wahl teilnehmen. Für die Abgabe der Stimmen werden am Sonntag 25 Wahllokale eingerichtet – 20 in der Stadt und je eines in den fünf Ortsteilen Steckelsdorf, Semlin, Göttlin, Grütz und Böhne. Hinzu kommen vier Briefwahlbezirke.

In diesen ist die Wahlbeteiligung ausgesprochen rege. Über 2500 Wähler haben nach Auskunft von Rathenows Hauptamtsleiter Jörg Zietemann ihre Stimme bereits per Briefwahl abgegeben. Seit Jahren sei festzustellen, dass die Zahl der Briefwähler zunehme. Noch bis Freitag, 18 Uhr, sind die Briefwahllokale im Bürgerservice des Rathenower Rathauses geöffnet.

Für den Wahlsonntag selbst sind alle Vorbereitungen erledigt. Jörg Zietemann, der gemeinsam mit Bianca Eichler dafür verantwortlich ist, dass die Wahl in Rathenow reibungslos über die Bühne geht, rechnet damit, dass die Rathenower Stimmen bis spätestens 21 Uhr ausgezählt sind.

176 Menschen werden am Sonntag ehrenamtlich als Wahlhelfer tätig sein. Außerdem hält sich ein gutes Dutzend in Bereitschaft, falls kurzfristig jemand ausfallen sollte. Aus sechs Personen besteht die Besatzung eines Wahllokals. Der Vorsteher und sein Stellvertreter jedes Wahlteams durchlaufen eine Schulung im Rathaus, bei der sie mit den Modalitäten des Wahlgangs und der Stimmenauszählung vertraut gemacht werden. Viele der Wahlhelfer – etliche sind Verwaltungsmitarbeiter aus Stadt und Kreis – machen den Job nicht zum ersten Mal. „Wir achten darauf, dass jedes Team mit erfahrenen Leuten besetzt ist“, sagt Zietemann. Das habe sich bislang bewährt.

Gewählt werden kann am Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Am einfachsten ist es, seine Wahlbenachrichtigungskarte mitzubringen. Wer diese nicht mehr findet, kann seine Stimme trotzdem abgeben – wenn er seinen Personalausweis vorlegt. Wichtig ist es, das zugewiesene Wahllokal aufzusuchen. Denn nur dort kann die Stimme abgegeben werden.

Von Markus Kniebeler

Christine Schott, die Anfang September von Berlin-Spandau nach Nennhausen gezogen ist, liebt und praktiziert die Bauernmalerei. Eine Schachtel mit Sanddornzweigen, weiß-blaue Küchenstühle mit Zwiebelmotiv oder eine Flurgarderobe mit Bildern auf die altrussische Art: Sie arbeitet sehr vielseitig, gestaltet historische Bilder genau nach oder entwirft auch neue Ornamente.

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