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Havelland 3 neue Stadtvillen für 1,5 Millionen sind fertig
Lokales Havelland 3 neue Stadtvillen für 1,5 Millionen sind fertig
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13:56 16.03.2018
Kerstin und Michael Herrmann, die vor wenigen Tagen eingezogen sind, auf dem Balkon ihrer neuen Wohnung. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG) hat erstmals drei neue Stadtvillen gebaut und sie im Handumdrehen komplett vermietet. Die Gebäude sind errichtet worden am Mühlenweg Nr. 6, 7 und 8. Die Stadtvillen sind baugleich und jede einzelne enthält vier Wohnungen. Nr. 6 ist zum 1. April bezogen worden. Die Mietverträge für Nr. 7 und 8 beginnen am 1. Mai, die Mieter ziehen in diesen Tagen dort ein.

„Keine kalten Füße mehr“, schwärmen Kerstin und Michael Herrmann von der Fußbodenheizung. Am letzten Sonnabend haben sie ihre Obergeschoss-Wohnung in der Villa Nr. 8 bezogen. Seit mehr als 20 Jahren sind sie bei der PWG und haben zuletzt in der Neuen Waldstraße gewohnt. Über ihre neue Wohnung und die ganze Anlage mit den drei Stadtvillen haben sie sich sehr zufrieden geäußert.

Die Lage sei sehr ruhig. Das Bad hat eine Wanne und eine Dusche, die zudem ebenerdig eingebaut sei. Nirgends in der Wohnung gebe es eine Schwelle und jedes Fenster habe eine Außenjalousie. Der Balkon sei größer als in der Neuen Waldstraße. „Es ist alles sehr schön angelegt“, lobt Kerstin Herrmann. „Hier wollen wir nicht mehr ausziehen.“

In den letzten Jahren habe die PWG stets immer nur Wohnhäuser abgerissen, zugekauft oder modernisiert, erklärt Geschäftsführer Dietmar Kästner: „Jetzt ist die Zeit gekommen, auch neue Häuser zu bauen.“ Das Interesse an den Stadtvillen sei groß. Nach dem Baubeginn, der im September war, seien bereits im Dezember alle Mietverträge abgeschlossen worden.

Die viergeschossigen Mietshäuser aus DDR-Zeiten seien heute nichts mehr für die schrumpfende Stadt Premnitz, deren Einwohner immer älter werden, sagt Dietmar Kästner. Deren obere Etagen seien so gut wie gar nicht mehr zu vermieten. Die zweigeschossigen Stadtvillen passen viel besser und entsprechen auch dem neuen Stadtentwicklungskonzept, das im vergangenen Jahr beschlossen worden ist. Die Gesellschaft hat gut 1,5 Millionen Euro in den Bau der drei Gebäude investiert. Jede enthält drei Drei-Raum-Wohnungen mit rund 75 Quadratmetern und eine Zwei-Raum-Wohnung mit 60 Quadratmetern. Das Erdgeschoss ist barrierefrei. Die Häuser entsprechen dem KfW-55-Standard, verbrauchen also pro Quadratmeter nur 55 Prozent der Energie eines Referenzhauses aus dem Jahr 2009.

Gleich neben den drei Neubauten will die PWG noch einmal drei Stadtvillen errichten. Wegen neuer Forderungen der Bauordnung werden sie etwas größer und teurer. Baubeginn soll im Herbst dieses Jahres sein, Erstbezug im Frühling nächsten Jahres.

Von Bernd Geske

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