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3000 Besucher bei der Feuerwehr

Tag der offenen Tür im Falkenseer Depot 3000 Besucher bei der Feuerwehr

Wenn die Falkenseer Feuerwehr immer zu Pfingsten ihre Türen und Tore für jedermann öffnet, ist Volksfest angesagt. Gut 3000 Besucher kamen am Sonntag ins Depot, um vor allem die Technik zu sehen.

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Kinder durften sich selbst unter Aufsicht als Feuerwehrmann versuchen.

Quelle: Carsten Scheibe

Falkensee. „Das schlechte Wetter zu Pfingsten ist zum Glück ausgeblieben. Einmal gab es eine Regenhusche, die trieb die Besucher in die große Halle, in der sonst die Löschzüge stehen.“ Die Bilanz von Daniel Brose, Leiter der Falkenseer Feuerwehr, zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr fiel positiv aus.

Während in der Fahrzeughalle jeder verfügbare Quadratmeter mit Bierzeltgarnituren versehen war und Axel Szigat die Massen mit seiner Live-Band unterhielt, präsentierten sich draußen der Förderverein der Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr bot sich zu Gesprächen an und es gab sogar einen Fan-Shop mit Feuerwehrautos und anderem knallrotem Spielzeug. Vor allem die Kinder hatten jede Menge Spaß. Einige löschten mit dem dicken Feuerwehrschlauch in der Hand ein loderndes Gasfeuer oder versuchten, mit der reinen Wucht des Strahls ein Feuerwehrauto zurück in ein Spielzeughaus zu drängen.

Viele freie Plätze gab es am Sonntag auf dem Areal der Falkenseer Feuerwehr nicht

Viele freie Plätze gab es am Sonntag auf dem Areal der Falkenseer Feuerwehr nicht.

Quelle: Carsten Scheibe

Der Feuerwehr-Parcours bot weitere Geschicklichkeitsaufgaben. Wer weiß, ob sich hier nicht neue Talente für die Jugendfeuerwehr empfohlen haben, die zurzeit 26 Kindern zählt und die in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen feiert? Alessio Glatzel (12) jedenfalls würde sich freuen: „Ich bin seit fast einem Jahr dabei. Mein Vater ist in der Bundeswehr bei der Feuerwehr. Das fand ich gut, das wollte ich auch machen. Mir gefällt die Gemeinschaft bei der Feuerwehr und dass wir im Team arbeiten.“

Die kleinen Besucher aus Falkensee und Umgebung ließen sich an den Ständen die Gesichter bemalen oder griffen selbst zu den Stiften, um diverse Feuerwehrbilder auszumalen. Auf der riesigen Feuerwehr-Hopseburg herrschte Hochbetrieb. Die Gulaschkanone spuckte eine Portion Erbsensuppe nach der anderen aus, der Grill rauchte und es gab Waffeln, Crepes und Zuckerwatte, so dass die etwa 3000 Besucher der Tag über gut versorgt waren.

Es lohnte sich aber auch, das Gelände zu erkunden. Ein originaler Rettungswagen stand im Hinterhof bereit. Den bestiegen die Besucher und nahmen das Innenleben genau unter die Lupe. Auch wenn die Feuerwehr keine Kinder mit Tatütataa durch die Stadt fuhr, ein modernes Löschfahrzeug und den gesamten historischen Fuhrpark der Feuerwehr oder die Technik und das Rettungsboot der lokalen DLRG-Ortsgruppe anzuschauen, war vielen Gästen der Ausflug am Pfingstsonntag wert.

Und wer etwas genauer hinsah, entdeckte im Hintergrund den bereits mit Farbe versehenen Rohbau der neuen Falkenseer Feuerwehrwache. Daniel Brose freut sich schon und ist sich sicher: „Nächstes Pfingsten ist die neue Wache fertig, dann feiern wir natürlich in den neuen Räumen“.

Von Carsten Scheibe

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