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Havelland 40 Neubürger stellen sich vor
Lokales Havelland 40 Neubürger stellen sich vor
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00:18 06.09.2017
Pia Hübner, Helga Klein und Anika Köpcke mit Töchterchen Elena im anregenden Gespräche beim Treffen der Neubürger in der Remise auf dem Kolonistenhof in Großderschau. Quelle: Norbert Stein
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Großdersdchau

Rund 100 Einwohner leben erst seit gut einem Jahrzehnt in Großderschau. Das hat die Vorsitzende des örtlichen Heimatvereins, Helga Klein, herausgefunden – und deshalb zu einem Neubürgertreffen eingeladen. Auch Gemeindevertreter waren gekommen, um gemeinsam mit dem Heimatverein die Neubürger in einer lockeren Runde näher kennenzulernen, sie über Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe am Dorfleben zu informieren. 40 Neubürger nutzen die Möglichkeit. Sie stellten sich vor, erzählten warum sie nach Großderschau gekommen sind.

Feuerwehr, Anglerverein, Kirche und natürlich den Heimatverein mit seinem Kolonistenmuseum nannte Helga Klein den Neubürgern als gute Möglichkeiten, sich in das dörfliche Leben einbringen zu können. Einige Neubürger nutzen die Möglichkeiten schon, andere sind noch dabei ihre Häuser zu sanieren, bekundeten aber ihr Interesse zur gesellschaftlichen Teilhabe, wenn sie die Bauarbeiten abgeschlossen und wieder mehr Freizeit haben.

Enrico Dams hat vor sechs Jahren mit seiner Frau den Großderschauer Straußenhof übernommen. Sie sind heimisch geworden im Dorf und Enrico Dams inzwischen auch Mitglied der Ortsfeuerwehr. Jürgen Voll und Veronika Vogl kamen von Berlin nach Großderschau. Sie wollten sich ein Grundstück anschauen, das in einer Berliner Zeitung zum Verlauf angeboten wurde. Eher zufällig entdeckten sie dabei in der Jülitzer Straße ein Haus, in dem sie nun schon seit über zehn Jahren zur Miete wohnen. Er engagiert sich inzwischen in der Kirchengemeinde, sie im Heimatverein.

Birgit Wallbaum ist kürzlich nach 31 Jahren wieder auf den Hof ihrer Eltern nach Großderschau zurück gekehrt. Anika Köpcke kam mit ihren Mann vor Jahren aus Rhinow in das Dorf mit dem Kolonistenhof als touristischen Anziehungspunkt. Pia Hübner kam mit ihren Eltern nach Großderschau und macht inzwischen in der Jugendfeuerwehr Rhinow mit, ihr Bruder geht in Neustadt aufs Gymnasium.

Eine Neubürgerin kommt regelmäßig zum Plattdeutschzirkel in das Heimathaus. Rund ein Drittel der Neubürger, die sich am Freitagabend vorstellten, haben Berliner Wurzeln. „Wir sind eine starke Berliner Fraktion im Dorf“, meinte ein Mann schmunzelnd. Wichtig war allen Neubürgern eine Feststellung: „Wir bleiben in Großderschau“. Für Großderschau entschieden haben sie sich des Dorflebens und der schönen Landschaft wegen.

Helga Klein animierte die Neubürger Großderschau aus ihrer Sicht zu fotografieren. Die Fotos möchte der Heimatverein auf einer weiteren Veranstaltung mit Neubürgern und Interessierten Ende des Jahres vorstellen und anschließend in einer Ausstellung zeigen.

Von Norbert Stein

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