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400 Gäste genossen Kultur am Beckenrand

Nauen 400 Gäste genossen Kultur am Beckenrand

Zum sechsten Mal lud die Stadt Nauen zu „Kultur am Beckenrand“ ins Stadtbad ein. Der Abend war gleichzeitig ein Dankeschön für ehrenamtliche Helfer, die sich in der Stadt oder den Ortsteilen engagieren.

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Viele kamen: Die Fläche am Beckenrand vor der Rutsche wurde zur Bühne von Künstlern.

Quelle: Norbert Faltin

Nauen. Das Wasser in den Schwimmbecken war spiegelglatt, so als wäre das Stadtbad Nauen menschenleer. Dabei tummelten sich am Samstagabend rund 400 Gäste auf dem Areal und genossen bei lauen Temperaturen und kalten Getränken einen kulturellen Höhepunkt der Stadt: Kultur am Beckenrand.

Weiträumig über das gesamte Stadtbadgelände verteilt präsentierten Künstler zum nunmehr sechsten Mal unter Bäumen Musik, Tanz, Comedy und Akrobatik. Das Team von Lichtkünstler Martin Torkler aus Berge schuf mit zehn Meter hohen Lichtobjekten und angestrahlten Bäumen eine zauberhafte Atmosphäre im Stadtbad, die von Hang-Spieler Wolfgang Ohmer und den sphärischen Klängen seiner Instrumente untermalt wurde und die gewohnte Freibad-Akustik und -optik vergessen ließ.

Der Abend war gleichzeitig ein Dankeschön für die zahlreichen Ehrenamtlichen aus der Stadt und den Ortsteilen, die sich tagtäglich um das Wohl ihrer Mitmenschen kümmern. Helfer seien meist die, die sich nicht in den Vordergrund drängen und dennoch einen enorm wichtigen Bestandteil des Alltagslebens bilden, so Nauenes Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD). „Wir wollen mit diesem Abend zeigen, dass es in unserer Stadt unzählige Menschen gibt, die nicht nur an sich denken. Und wir wollen betonen, dass sie einen riesigen Schatz darstellen, auf den wir auch in schweren Zeiten zurückgreifen können“, so der Bürgermeister.

Eine dieser Ehrenamtlichen ist Heidrun Hartung (64) aus Nauen. Sie war einst Mitglied der Nauener Stadtverordnetenversammlung und steht heute als sachkundige Einwohnerin der Stadt mit Rat und Tat zur Seite. „Wenn alle immer nur Nein sagen, kommt auch nichts zustande. Ich empfinde es als sehr schlimm, wenn Menschen kein Interesse am Gemeinwohl zeigen“, sagte die Seniorin. Gleichwohl fand sie Lob für die Veranstaltung: „Ich besuche ’Kultur am Beckenrand’ zum ersten Mal und bin von den Darbietungen angetan. Das haben die richtig gut gemacht.“.

Durch den Abend führte Sängerin Gabriele Scheidecker, die viel musikalisch aber auch im komödiantischen Theaterbereich unterwegs ist. Gesponsort wird Kultur am Beckenrand vom Wasser- und Abwasserverband Havelland (WAH), der in Nauen seinen Sitz hat. Verbandsvorsteher Thomas Seelbinder ist sich sicher, „dass der WAH auch in den kommenden Jahren dank des hochkarätigen Programms die Veranstaltung unterstützen wird.“

Sangeskünstler Ad Chiren lockte mit Evergreens von Elvis Presley, Dean Martin und Frank Sinatra viele Gäste auf die grüne Naturtanzfläche. Am Beckenrand zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken – also ganz dem Namen des Abends entsprechend – zog das Duo Angelique und Kavalier mit seiner Hutdarbietung das Publikum an. Mit einem locker zusammengewürfelten Männerballett wurden einige Zuschauer selbst Teil einer Tanznummer. Das Duo Art Magic bildete neben einer Lichtshow den Abschluss des Abends. Jana Müller vom Nauener Kulturbüro, die die Veranstaltung mitorganisiert hatte, zeigte sich zufrieden: „Mit so vielen Gästen haben wir gar nicht gerechnet. Aber in diesem Jahr war endlich mal das Wetter auf unserer Seite. Es ist doch schön, eine laue Sommernacht mit so vielen entspannten Menschen verbringen zu können.“

Von Norbert Faltin

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