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50 Jugendliche auf dem Kreuzweg

Buschow/Möthlow 50 Jugendliche auf dem Kreuzweg

Jugendliche und einige Erwachsene hatten sich am Samstag auf den Weg von Möthlow nach Buschow gemacht. Sie gingen den Jugendkreuzweg. Damit erinnern sich Christen an den Weg von Jesus, der am Kreuz endete. Am Samstag wurden auch viele aktuelle Bezüge hergestellt.

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Greta Neugebauer und Max Tutzschke sprühen mit Kreidefarbe „Jesus am Kreuz“auf den Radweg.

Quelle: Norbert Stein

Möthlow/Buschow. Es war kein gewöhnlicher Spaziergang. Konfirmanden und Jugendliche aus vielen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Nauen-Rathenow waren am Samstag nach Möthlow gekommen. Gemeinsam mit Pfarrer Stefan Huth, Prediger Gerd Zelmer und weiteren Christen gingen sie vom Dorfplatz ins Nachbardorf Buschow den Jugendkreuzweg.

Aus vielen Orten

Unter den etwa 50 Jugendlichen waren auch Lena Suck und Antonia Pyde aus Ketzin. Den Jugendkreuzweg gingen sie, um Neues zu erfahren und um die Sinne zu stärken. Jan Petras und Wieland Schmidt aus Nennhausen war das Erlebnis in der Gemeinschaft wichtig. Froh gelaunt und voller Erwartung machten sich die Jugendlichen auf den etwa vier Kilometer langen Weg durch Wälder, Felder und Wiesen nach Buschow.

Die Gruppe auf dem Weg – vorne links ist Prediger Gerd Zelmer

Die Gruppe auf dem Weg – vorne links ist Prediger Gerd Zelmer.

Quelle: Norbert Stein

Der Jugendkreuzweg 2017, zu dem der Evangelische Kirchenkreis Nauen-Rathenow eingeladen hatte, stand unter dem Leitgedanken „Jesus Art“. „Die Kunst von Jesus“ könne man das Thema auch nennen, erläutert Sandra Lorenz von der Evangelischen Reformationsgemeinde Westhavelland vor dem Aufbruch. Wie und was damit gemeint war, erlebten die Teilnehmer das erste Mal gleich am Ortsausgang von Möthlow, wo Greta Neugebauer und Max Tutzschke mit Kreidefarbe und einer Schablone ein Bildnis von Jesus am Kreuz auf den Radweg sprühten. „Eine coole Idee“, meinte Greta und Max stimmte zu.

Drei Kunstwerke auf dem Weg

Noch weitere drei solcher kleinen Kunstwerke sprühten Jugendliche auf ihrem Kreuzweg auf den Radweg, Die Gemeinde Märkisch Luch, Eigentümerin des Radweges, hatte zuvor dieser Kunst- Aktion beim Jugendkreuzweg zugestimmt. Eigentlich sollten es noch ein paar mehr Kunst-Wegmarken werden, doch darauf wurde verzichtet, weil der Wind die Kreidefarbe kräftig durch die Landschaft blies.

Gottesdienst mit Musik

Nach einer Stunde kam die Gruppe auf ihrem Jugendkreuzweg nach Buschow zur Dorfkirche, in der anschließend Konfirmanden aus mehren Kirchengemeinden des Havellandes einen Jugendgottesdienst gestalteten.

Die Jugendband „Milan“ aus Premnitz mit Sängerin Annelie Knobloch begleitete den Gottesdienst musikalisch. Abwechselnd zur Begleitmusik stellten die Konfirmanden sieben Kreuzwegsituationen und Lebenssituationen von Jesus in den Mittelpunkt „ihres“ Gottesdienstes. Sie nannten Toleranz, Solidarität, Partnerschaft, Solidarität und andere Beispiele als aktuelle Bezüge.

Jugendgottesdienst

Jugendgottesdienst: am Kreuz sind Kärtchen mit Wünschen.

Quelle: Norbert Stein

Zum Abschluss nagelten Jugendliche Kärtchen an ein Kreuz. Es sind Appelle für mehr Gerechtigkeit in der Welt, höheres Umweltbewusstsein, ein friedliches Miteinander der Menschen und dem Kampf gegen Rassismus.

Von Norbert Stein

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