Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland 700 000 Euro für die Erziehungsberatung
Lokales Havelland 700 000 Euro für die Erziehungsberatung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:00 03.12.2015
Die Awo-Erziehungsberatung hat ein Theaterstück inszeniert, in dem es um Familienprobleme geht. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

Wenn der Kreistag am Montag, dem 7. Dezember, den Haushaltsplan für 2016 beschließt, dann sollen für drei freie Träger mehr als 700 000 Euro bereit gestellt werden, damit sie ihre bereits bestehenden Angebote der Jugendhilfe auch im nächsten Jahr weiterführen können. Das hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises am Mittwochabend beschlossen.

Bis zu 20 Familien nehmen die Angebote von „Kisy“ wahr

Demnach soll die Betreuungsdienste gGmbH der Arbeiterwohlfahrt (Awo) 138 000 Euro erhalten, um in Premnitz das Projekt „Kisy“ fortzusetzen. Kisy ist eine Abkürzung für die Formulierung „Kinder in ihrem System halten“. Drei Sozialpädagoginnen arbeiten dort daran, Familien als System und Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Ziel sei es, in schwierigen Familiensituationen stationäre Maßnahmen zur Betreuung der Kinder zu vermeiden. Laut Beschlussvorlage betreut Kisy gegenwärtig elf Familien mit jeweils mehreren Kindern. Als weitere Angebote von Kisy werden Hausaufgabenbetreuung, Elternfrühstück und ähnliches genannt. Bis zu 20 weitere Familien würden davon profitieren, ohne Hilfen zur Erziehung in Anspruch nehmen zu müssen. Das Angebot werde im Regionalraum gut angenommen und arbeite mit Erfolg.

Der Awo-Bezirksverband Potsdam soll eine Zuwendung von 155 770 Euro erhalten, um damit die Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Rathenow zu finanzieren. Diese Stelle ist gedacht für die Einzugsbereiche der Städte Rathenow und Premnitz, der Gemeinde Milower Land sowie der Ämter Nennhausen und Rhinow. Deren Mitarbeiterinnen haben außerdem die Aufgabe, Fachkräfte mit beruflichen Kontakten zu Kindern und Jugendlichen zu beraten, damit diese mögliche Gefährdungssituationen einschätzen können.

Im Osthavelland ist die Johannisstift Jugendhilfe gGmbH zuständig

Auch im Osthavelland finanziert der Landkreis zwei Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Der zuständige freie Träger ist dort die Evangelisches Johannesstift Jugendhilfe gGmbH und er bekommt für 2016 eine Summe von 408 840 Euro zur Finanzierung der Beratungsstellen in Falkensee und Nauen. Zuständig sind diese für die Städte Falkensee, Ketzin, Nauen, das Amt Friesack sowie die Gemeinden Brieselang, Dallgow-Döberitz, Schönwalde-Glien und Wustermark.

Von Bernd Geske

Zwei Dobermänner verbreiten in Wassersuppe (Havelland) Angst und Schrecken. Immer wieder reißen sie aus und laufen frei herum. Das sei eine Gefahr für Kinder, heißt es von Einwohnern. Der Ordnungsamtsleiter hätte deshalb gerne eine Leinenpflicht für alle Hunde eingeführt – die aber wurde abgelehnt.

06.12.2015
Havelland Tattoostudio „V8“ in Dallgow-Döberitz - Diese Kunst geht unter die Haut

Der Lieblingsspruch, Erinnerungen an eine bewegte Zeit oder der klassische Liebesbeweis – Tätowierungen sind im Trend, Tattoostudios haben Hochkonjunktur. Seit 13 Jahren hat der 54-jährige Elstaler Andreas Liesack sein Studio in der Dallgower Wilhelmstraße – er hat gut zu tun.

03.12.2015
Havelland Lionsclub Nauen hat sich auch für 2016 viel vorgenommen - Helfen auf vielerlei Art

Mehr als 120 000 Euro hat der Lionsclub Nauen in den vergangenen 15 Jahren für soziale Zwecke ausgeschüttet. Auch nächstes Jahr sollen wieder Vereine unterstützt und Ehrenamtliche geehrt werden. Zudem ist am 19. Juni wieder die Tour der Sympathie von Spandau nach Nauen geplant.

03.12.2015