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700 000 Euro für die Erziehungsberatung

Jugendhilfe im Havelland 700 000 Euro für die Erziehungsberatung

Der Jugendhilfeausschuss des Kreises hat beschlossen, für 2016 gut 700 000 Euro an drei freie Träger für die Erziehungs- und Familienberatung zu vergeben. Die Mittel sind vorgesehen für die Jugendhilfestation „Kisy“ in Premnitz sowie für Beratungsstellen in Rathenow (beide Awo), Falkensee und Nauen (beide Ev. Johannesstift).

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Die Awo-Erziehungsberatung hat ein Theaterstück inszeniert, in dem es um Familienprobleme geht.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Wenn der Kreistag am Montag, dem 7. Dezember, den Haushaltsplan für 2016 beschließt, dann sollen für drei freie Träger mehr als 700 000 Euro bereit gestellt werden, damit sie ihre bereits bestehenden Angebote der Jugendhilfe auch im nächsten Jahr weiterführen können. Das hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises am Mittwochabend beschlossen.

Bis zu 20 Familien nehmen die Angebote von „Kisy“ wahr

Demnach soll die Betreuungsdienste gGmbH der Arbeiterwohlfahrt (Awo) 138 000 Euro erhalten, um in Premnitz das Projekt „Kisy“ fortzusetzen. Kisy ist eine Abkürzung für die Formulierung „Kinder in ihrem System halten“. Drei Sozialpädagoginnen arbeiten dort daran, Familien als System und Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Ziel sei es, in schwierigen Familiensituationen stationäre Maßnahmen zur Betreuung der Kinder zu vermeiden. Laut Beschlussvorlage betreut Kisy gegenwärtig elf Familien mit jeweils mehreren Kindern. Als weitere Angebote von Kisy werden Hausaufgabenbetreuung, Elternfrühstück und ähnliches genannt. Bis zu 20 weitere Familien würden davon profitieren, ohne Hilfen zur Erziehung in Anspruch nehmen zu müssen. Das Angebot werde im Regionalraum gut angenommen und arbeite mit Erfolg.

Der Awo-Bezirksverband Potsdam soll eine Zuwendung von 155 770 Euro erhalten, um damit die Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Rathenow zu finanzieren. Diese Stelle ist gedacht für die Einzugsbereiche der Städte Rathenow und Premnitz, der Gemeinde Milower Land sowie der Ämter Nennhausen und Rhinow. Deren Mitarbeiterinnen haben außerdem die Aufgabe, Fachkräfte mit beruflichen Kontakten zu Kindern und Jugendlichen zu beraten, damit diese mögliche Gefährdungssituationen einschätzen können.

Im Osthavelland ist die Johannisstift Jugendhilfe gGmbH zuständig

Auch im Osthavelland finanziert der Landkreis zwei Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Der zuständige freie Träger ist dort die Evangelisches Johannesstift Jugendhilfe gGmbH und er bekommt für 2016 eine Summe von 408 840 Euro zur Finanzierung der Beratungsstellen in Falkensee und Nauen. Zuständig sind diese für die Städte Falkensee, Ketzin, Nauen, das Amt Friesack sowie die Gemeinden Brieselang, Dallgow-Döberitz, Schönwalde-Glien und Wustermark.

Von Bernd Geske

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