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Havelland Schöner shoppen in Falkensee
Lokales Havelland Schöner shoppen in Falkensee
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01:04 14.11.2014
So könnte das ehemalige Trafowerk-Gelände in zwei Jahren aussehen. Die Pläne für das neue Einkaufszentrum wurden jetzt vorgestellt. Quelle: Planer
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Falkensee

Die Vorstellung begann mit einem Wunder: Die Investoren des neuen Falkenseer Einkaufszentrum zeigten im Stadtentwicklungsausschuss ein Video zu ihrem Projekt. Computeranimiert war ein schickes Shopping-Center zu sehen, davor ein Kreisverkehr und viele Menschen, aber nicht ein Auto auf der Straße. Hinzu hatten die Werbestrategen aus Bonn die Sonne scheinen lassen, die Schatten zeigten es: Die Sonne schien von Norden. Wie gesagt, ein Wunder. Aber ansonsten sind die vorgestellten Pläne ziemlich real und handfest.

Etwa 75 Millionen Euro wird das Vorhaben kosten, sagte Sven Grundmann, Geschäftsführer der S&G Development GmbH. Im Februar soll der Bauantrag gestellt werden. „Wir sind guter Hoffnung, dass der Antrag im Havelland schnell bearbeitet wird“, sagte Heiko Vahjen, Geschäftsführer der Vahjen Architekten Gesellschaft mbH Braunschweig. Seine Firma entwarf das Einkaufszentrum, hat dabei in den vergangenen Monaten mehrere Änderungen vorgenommen. Dazu zählt die von der Stadt gewünschte dritte Etage, die optisch den Komplex aufwertet. Hier sollen Büros eingerichtet werden. Ursprüngliche Pläne, dort das Jobcenter einziehen zu lassen, sind jedoch vom Tisch, sagte Sven Grundmann.

Geplante Eröffnung im Herbst 2016

Da ist bis zur geplanten Eröffnung im Herbst 2016 noch einiger Spielraum. Das gilt auch für die fast 60 Shops. Deren Vermietung hat im Herbst durch die Leipziger Arcadia Investment GmbH begonnen. „Der Standort Falkensee bietet ein überdurchschnittliches Kaufkraftniveau“, sagte der Geschäftsführer Alexander Folz. In der Vergangenheit waren der Mediamarkt und die Thalia-Buchhandlung im Gespräch. Beide werden wohl nicht kommen, sagte Sven Grundmann. Aber die Sortimente werden enthalten sein. „Der Schwerpunkt liegt im Fashion-Bereich“, sagte der Geschäftsführer. Mode, Lifestyle, Unterhaltungselektronik, Drogerie und Biomarkt beschrieb er den angepeilten Branchenmix. „Moderne Shopping-Center brauchen auch Verweilqualität“, erklärte Heiko Vahjen, entsprechende gastronomische Angebote und Sitzmöglichkeiten sind geplant.

2 Kreisverkehre auf Kosten des Investors

Kritiker des Einkaufszentrums hatten in der Vergangenheit vor allem die Verkehrsproblematik angeführt. Per städtebaulichen Vertrag hat sich der Investor verpflichtet, zwei Kreisverkehre auf eigene Kosten zu errichten. Fast eine Million Euro sind dafür vorgesehen, um am Gesundheitszentrum und an der Schwartzkopffstraße/Ecke Potsdamer Straße entsprechende Kreisel zu bauen. Die Verkehrsplaner rechnen durch das Einkaufszentrum mit etwa 4500 zusätzlichen Fahrzeugen am neuen Shopping-Center. Jetzt werden dort etwa 17.000 Autos pro Tag gezählt.

Einkaufen und Parken

16.000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind in dem neuen Falkenseer Einkaufszentrum gegenüber vom Gesundheitszentrum in der Dallgower Straße von Falkensee geplant.
2000 Quadratmeter soll der aufgesetzte Bürobereich über den Verkaufsetagen messen.

600 Stellplätze umfasst das integrierte Parkhaus, das sich über zwei Etagen erstreckt.

2015  soll mit dem Abriss der noch bestehenden Gebäude begonnen werden, die Eröffnung des innerstädtischen Einkaufscenters See-Carré ist für Herbst 2016 geplant.

Die Kreisverkehre sollen parallel zum Centerbau errichtet werden und zeitgleich fertiggestellt werden. Dazu müssen die Anlagen in Etappen gebaut werden, um den Verkehr an der Baustelle vorbeiführen und die Kreuzungen weiter nutzen zu können.

Den Namen See-Carré hat die Bonner Werbeagentur Schwind erfunden. Mit Blick auf die Landkarte hatten die Experten sich in die Gewässer von Falkensee verliebt und daraus den klangvollen Namen und das Logo entwickelt. Drei bunte Kreise sollen Seen oder Teiche symbolisieren.

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll auch das noch verwaiste Gelände östlich des Real-Marktes genutzt werden. „Hier könnte ein McDonald’s entstehen“, blickte Investor Sven Grundmann in die Zukunft. Gespräche dazu laufen.

Von Marlies Schnaibel

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