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Havelland 7621 Wähler bestimmen den neuen Bürgermeister
Lokales Havelland 7621 Wähler bestimmen den neuen Bürgermeister
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18:58 26.02.2018
Im Rathaus Wustermark werden Sonntagabend die Stimmen der Briefwähler gezählt. Quelle: Tanja M. Marotzke
Wustermark

Bleibt Holger Schreiber im Amt? Schafft einer der fünf Herausforderer eine Überraschung? Gibt es für einen Kandidaten die absolute Mehrheit oder muss eine Stichwahl entscheiden?

Knapp 10.000 Einwohner – 7621 Wahlberechtigte

Wer die nächsten acht Jahre in der knapp 10 000 Einwohner zählenden Gemeinde Wustermark regiert, diese Frage kann am Sonntag bei der Bürgermeisterwahl geklärt werden. Die MAZ hatte am Dienstag zu einem Wahlforum geladen, an dem alle Kandidaten teilnahmen. Neben den Einzelbewerbern Holger Schreiber, Roland Mende, Alexander Groh und der einzigen weiblichen Vertreterin Katja Schönitz treten Oliver Kreuels (CDU) und Tobias Bank (Linke) an.

„Wahlberechtigt sind 7621 Wustermarker“, erklärt Wahlleiter Meik Fabian von der Gemeindeverwaltung. Neu im Vergleich zur letzten Bürgermeisterwahl im Jahr 2010 ist die Tatsache, dass dieses Mal bereits junge Leute ab dem 16. Lebensjahr ihre Stimme abgeben dürfen.

Briefwahl ist noch möglich

Wie immer öffnen die Wahllokale, von denen es insgesamt zehn in der Gemeinde gibt, von 8 bis 18 Uhr. Sie sind auf die Ortsteile wie folgt verteilt: vier in Elstal, drei in Wustermark und je eins in Hoppenrade, Buchow-Karpzow und Priort. Im Rathaus Wustermark werden Sonntag ab 18 Uhr die Stimmen der Briefwähler ausgezählt.

Wahlleiter Meik Fabian weist darauf hin, dass „Wähler sich noch bis Freitag im Rathaus für die Briefwahl anmelden können. „Entweder die Leute holen sich die Unterlagen bis zum Mittag ab, oder es gibt auch die Möglichkeit, dass wir die Dokumente zu dem jeweiligen Wähler nach Hause bringen.“

Wahlbeteiligung lag 2010 bei gut 54 Prozent

Bei der letzten Bürgermeisterwahl im Februar 2010 hatte es in Wustermark einen Wechsel an der Rathausspitze gegeben. Neuer Verwaltungschef wurde der jetzige Amtsinhaber Holger Schreiber. Er bekam 52,36 Prozent der abgegebenen Stimmen und löste damit Bernd Drees (Einzelbewerber) ab, der 47,64 Prozent erhielt. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,27 Prozent.

Im Nachgang der Wahl hatte es Unstimmigkeiten bezüglich der Briefwahl gegeben. Mehrere Wahleinsprüche waren die Folge. Erst in einer Sondersitzung am 17. März 2010 haben die Gemeindevertreter die Einwände für nicht ausreichend angesehen und damit das Ergebnis der Wahl vom 28. Februar bestätigt.

Eine mögliche Stichwahl ist für 11. März angesetzt

Es folgte noch eine Anzeige vom damaligen Gemeindevertreter Harald Schöne (WWG) bei der Staatsanwaltschaft wegen Wahlfälschung, aber die verlief im Sand.

Spannend dürfte neben der hauptsächlichen Entscheidung über das Gemeindeoberhaupt sein, wie viele Wustermarker den Gang an die Urnen machen und damit ihre Chance, auf die Kommunalpolitik Wustermarks mit ihrer Stimme Einfluss zu nehmen, nutzen. Die Wahlbeteiligung 2010 von knapp 55 Prozent sollte zu knacken sein, allein schon deshalb, weil damals nur zwei und jetzt sechs Kandidaten im Rennen sind.

Eine mögliche Stichwahl würde am 11. März stattfinden.

Von Jens Wegener

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