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800-Jahr-Feier fest im Blick

7. Forum Optik Rathenow 800-Jahr-Feier fest im Blick

Die Organisatoren des 7. Forums Optik Rathenow, das am Sonnabend um 14.30 Uhr im Kulturzentrum beginnt, haben die Traditionsveranstaltung diesmal anders als früher angelegt. Das Netzwerk möchte, dass gemeinsam mit der augenoptischen Industrie möglichst viele Einwohner einen Beitrag zur 800-Jahr-Feier Rathenows leisten, die 2016 ansteht.

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Die große Fresnel-Standlinse im Optikindustriemuseum ist immer ein Anziehungspunkt.

Quelle: Sylwet

Rathenow. Das Netzwerk Optic Alliance Brandenburg Berlin (OABB), ein Zusammenschluss von Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit vielen Rathenower Beteiligten, hat die Vorträge erstmals so konzipieren lassen, dass sie auch Laien gut verstehen können. Warum, erklärt Joachim Mertens, Sprecher des OABB.

Das Netzwerk möchte, dass gemeinsam mit der augenoptischen Industrie möglichst viele Einwohner einen Beitrag zur 800-Jahr-Feier Rathenows leisten, die 2016 ansteht. Auf dem Forum soll erstmals zusammengetragen werden, mit welchen Ideen und Beiträgen die Einwohner das Jubiläum bereichern würden. Joachim Mertens redet deshalb über die augenoptische Industrie Rathenows im Wandel der Zeit und verbindet das mit einem Aufruf zum Mitmachen bei den Feierlichkeiten.

„Rathenow und die Optik sind seit über 200 Jahren eng miteinander verbunden“, betont Joachim Mertens. Mit Patentierung der Vielschleifmaschine im Jahr 1801 sei es möglich geworden, erstmals elf Gläser gleichzeitig zu schleifen oder zu polieren. In den Jahren danach seien immer wieder neue optische Produkte und technische Entwicklungen aus Rathenow gekommen.

Dadurch habe sich eine blühende Industriestadt entwickelt. Martin Gorholt, Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes, spricht über den Aufbau der augenoptischen Fachschulausbildung in Rathenow und Brandenburg/H. als Beitrag zur Zukunftsstärkung der Branche und der Stadt. Bürgermeister Ronald Seeger stellt vor, was die Stadt unternimmt, um Standortfaktoren zu fördern, damit die optische Industrie sich entwickeln kann.

Gewinnen konnten die Organisatoren auch Erhard Skupch, den Geschäftsführer des Buga-Zweckverbandes. Knapp zwei Monate nach Beginn der bislang sehr gut besuchten Gartenschau spricht er darüber, wie die Buga einen nachhaltigen Impuls für die Havelregion, das Havelland und die Optikstadt Rathenow geben soll – bzw. schon gibt. Abschließend referiert Bettina Götze darüber, wie es gelingt, das industriekulturelle-optische Erbe Rathenows in Gegenwart und Zukunft „erlebbar und erfahrbar“ zu machen.

Als Geschäftsführerin des Kulturzentrums, Leiterin des Optikindustriemuseums und Vorsitzende des Vereins zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow ist sie kompetent wie niemand sonst, um diesem Thema eine Struktur zu geben. Danach wird zum 6.Mal der Rathenower Optikpreis vergeben.

Am Abend folgt um 19 Uhr auf dem Mühlenhof des Optikparks die „Lange Nacht der Optik“. Bis Mitternacht gibt es eine Feuer- und Lasershow, Feuerwerk, Walk-Acts und Illuminationen im ganzen Park. Auf der Bühne spielt das Ensemble „Jacaranda“. Alle Teilnehmer des Forums Optik Rathenow im Kulturzentrum erhalten vom Netzwerk OABB ein Ticket für die „Lange Nacht der Optik“.

Von Bernd Geske

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