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Ein filmischer Streifzug durch die Stadt

800 Jahre Rathenow Ein filmischer Streifzug durch die Stadt

Am 17. Januar findet im Brandenburger Dom ein Festakt für die Stadt Rathenow und weitere zehn märkische Kommunen statt, die in diesem Jahr 800 Jahre alt werden. In Rathenow selbst ist das Haveltorkino an diesem Tag der Ort, an dem die Feierlichkeiten eröffnet werden. In alten Filmen wird die Entwickung der Stadt dargestellt.

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Kinobetreiberin Christl Schneewind und Ronald Seeger freuen sich auf die Eröffnung der Feierlichkeiten am 17. Januar im Haveltorkino.
 

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow.  Nur die wenigsten Rathenower werden die Gelegenheit haben, am Nachmittag des 17. Januar an der großen Festveranstaltung im Dom zu Brandenburg teilzunehmen, mit der jene elf märkischen Kommunen geehrt werden, die in diesem Jahr ihren 800. Geburtstag feiern. Bürgermeister Ronald Seeger als geladener Gast ist natürlich gesetzt, der ein oder andere Würdenträger aus der Stadt wird ihn begleiten.

Die Rathenower Bürger sollen an diesem Sonntag aber ebenfalls die Möglichkeit haben, das Jubiläumsjahr offiziell zu eröffnen. Während der staatstragende Part mit Landesbischof Markus Dröge und Ministerpräsident Dietmar Woidke also in Brandenburg über die Bühne geht, hat man sich in Rathenow für die lockere Variante einer Jubiläumsparty entschieden: Im Haveltorkino werden Filme gezeigt. Natürlich nicht irgendwelche Filme, sondern solche Werke, die einen Bezug zur Stadt haben. „Wir haben in den Archiven gewühlt und eine unterhaltsame Mischung zusammengestellt“, verspricht Stadtsprecher Jörg Zietemann. In Filmen mit Titeln wie „Jan und Tini auf Reisen: Wie Brillen hergestellt werden“ oder „775 Jahre Rathenow – Festumzug“ werde sich der ein oder andere Rathenower sicher wieder erkennen. Außerdem gebe es hochinteressante Stadtansichten aus früheren Zeiten.

Gegen 10.30 Uhr wird der knapp zweistündige Streifen gezeigt. Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart geben die Szenen einen unterhaltsamen Einblick in die jüngere Geschichte der havelländischen Kreisstadt. Zuvor – um 10 Uhr – wird Ronald Seeger die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen, danach kann der Kinosaal gestürmt werden kann.

Gegen 12 Uhr gibt es eine Kinopause, bevor das Filmprogramm gegen 14 Uhr fortgesetzt wird. Wer in der Pause nicht nach Hause gehen will, hat die Möglichkeit in der Gaststätte „Zur alten Schmiede“ neben dem Kino ein dreigängiges Mittagsmenü einzunehmen. In Anlehnung an das Gründungsjahr Rathenows 1216 wurde er Preis festgelegt: das Menü kostet 12,16 Euro. Wer Interesse hat, wird gebeten, sich direkt in der Gaststätte anzumelden.

Der Eintritt ins Kino ist frei. Dennoch bittet das Organiatsionsteam der Stadt um eine Voranmeldung (Tel.: 03385/596416, Email: kultur@stadt-rathenow.de), weil je nach Interesse entschieden werden muss, welcher Saal reserviert wird. Christl Schneewind, Betreiberin des Haveltorkinos, ist zu allen Schandtaten bereit. „Ich hab insgesamt 600 Plätze im Kino“, sagt sie. „Wenn’s nötig ist, halte ich alle frei.“

Von Markus Kniebeler

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