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AFP kauft 1,5-Hektar-Fläche im Industriepark

Premnitz AFP kauft 1,5-Hektar-Fläche im Industriepark

Die Arbeitsförderungsgesellschaft Premnitz (AFP) will eine 1,5 Hektar große Fläche am Industrieparkzentrum kaufen, in dem sie ihren Sitz hat. Der Preis von 154 000 Euro ist an die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) zu zahlen. Durch diese Einnahme kann die LEG die fehlenden 100 000 Euro aufbringen, die bei ihrem Eigenanteil für die Revitalisierung der Viskosebrache fehlen.

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Das zu erwerbende Grundstück liegt in nördlicher Richtung direkt hinter dem Industrieparkzentrum.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Am 2. November soll für die Revitalisierung der alten Viskosebrache im Industriepark Premnitz mit einer festlichen Veranstaltung und hochrangigen Gästen feierlich der Abschluss gefeiert werden. Die Stadt Premnitz und die Arbeitsförderungsgesellschaft Premnitz (AFP) stellen derzeit die Weichen, um die letzte „kleine“ Finanzierungslücke für das Projekt zu schließen. Die AFP will ein 1,5 Hektar großes Grundstück im Industriepark kaufen und ein Teil der dadurch erzielten Einnahmen soll für die Begleichung der letzten Viskose-Kosten verwendet werden.

Für die Arbeiten, die in den Jahren 2015 bis 2017 stattfanden, war ursprünglich eine Investitionssumme von zehn Millionen Euro vorgesehen. Nach Öffnung des gewaltig großen Kellergeschosses der einstigen Produktionshalle traten dann aber erhebliche Mehrkosten bei den Abbruchmengen und den Entsorgungskosten für schadstoffbelastetes Material zutage. Die Gesamtkosten erhöhten sich dadurch auf 12,9 Millionen Euro.

LEG und Stadt Premnitz haben Eigenanteile von jeweils 1,29 Millionen

Für die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und die Stadt Premnitz, die jeweils einen zehnprozentigen Eigenanteil zu übernehmen haben, ergab das eine Erhöhung der Anteile von einer Million auf 1,29 Millionen Euro. Die LEG allerdings, für die das schon seit vielen Jahren laufende Liquidationsverfahren nun bald zu Ende geht, teilte mit, dass sie aufgrund ihrer begrenzten Möglichkeiten nur noch 1,2 Millionen Euro aufbringen kann. Bereits im Frühjahr, als die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet wurde, ließ die LEG aber wissen: Sollte sie möglicherweise durch Grundstückverkäufe im Industriepark Premnitz weitere Einnahmen erzielen, werde sie daraus den Rest ihres Anteil begleichen.

Hier tritt nun die AFP ins Geschehen ein. Die Gesellschaft, die Eigentümerin des Industrieparkzentrums ist und dort auch ihren Sitz hat, will von der LEG jetzt die rund 1,5 Hektar große Fläche gleich hinter dem Industrieparkzentrum kaufen. Ortsüblich wäre dafür ein Preis von 154 000 Euro zu entrichten. Von diesem Geld nun könnte die LEG ihre fehlenden knapp 100 000 Euro für die Viskose aufbringen.

Andernfalls müsste die Stadt Premnitz zusätzlich zu ihrem 1,29-Millionen-Anteil die noch ausstehenden 100 000 berappen. Wenn die Stadtverordneten auf ihrer Sitzung am 29. September beschließen, dass sie den Geschäftsführer der AFP von der Haftung für mögliche Risiken aus dem Grundstückskauf freistellen – was eher eine Formalie ist – kann das Geschäft über die Bühne gehen.

Von Bernd Geske

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