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Abendspaziergang endet friedlich

Bürgerbündnis Havelland Abendspaziergang endet friedlich

Am Ende seiner dritten Demonstration gegen „Asylmissbrauch“ auf dem Märkischen Platz unternahm das Bürgerbündnis Havelland erstmals auch einen „Abendspaziergang“ durch Rathenow. Etwa 800 Personen gingen mit. Die Polizei sicherte den Aufzug mit großem Personalaufwand ab und bestätigte hinterher einen friedlichen Verlauf.

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Der „Abendspaziergang“ führte vom Märkischen Platz zuerst in die Goethestraße.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Mit einer erneut höheren Teilnehmerzahl hat das Bürgerbündnis Havelland seine dritte Demonstration auf dem Märkischen Platz beendet. Es fordert die konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber, das Stoppen unkontrollierter Zuwanderung und „Keine Islamisierung des Abendlandes!“. Kamen bei der ersten Kundgebung vor 14 Tagen über 400 Zuhörer, waren es eine Woche danach rund 600. Am Dienstagabend dürften es deutlich mehr als 800 gewesen sein. Der Platz füllte sich aber erst stärker nach dem offiziellen Beginn. Die Veranstalter gehen von 900 Teilnehmern aus. Die Polizei macht dazu keine Angaben. Erstmals unternahmen die Organisatoren mit ihrem Publikum am Ende der Demo noch einen „Abendspaziergang“. Er führte durch Goethestraße, Nauener, Friesacker, Forstraße und wieder zurück zum Märkischen Platz. Die Polizei sicherte den Aufzug mit einem großem Personalaufwand ab und bestätigte hinterher einen friedlichen Verlauf.

Aktionsbündnis plant keine Gegendemonstrationen mehr

Um Konfrontationen zu vermeiden, hatte das Aktionsbündnis „Rathenow zeigt Flagge“ nach zwei Gegendemonstrationen auf dem August-Bebel-Platz diesmal keine Veranstaltung organisiert. Wie dessen Sprecher Jörg Zietemann sagt, plant das Aktionsbündnis keine Gegendemonstrationen mehr. Man stimme sich in der nächsten Woche ab, um eine Reihe von kleineren Veranstaltungen zu organisieren, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Evangelische Kirche hatte am Dienstagabend zu einem Friedensgebet in die Lutherkirche eingeladen. Der „Abendspaziergang“ führte an der Ecke Nauener/Friesacker Straße nicht weit entfernt an der Kirche vorbei.

Auf dem Märkischen Platz wurden zum Teil sehr zornige Reden gehalten. Von einer „Überfremdung“ war die Rede, auch von einer „unfähigen Bundeskanzlerin, der Volksverräterin Nr. 1“. Der innere Friede in Deutschland sei bedroht. Die Forderung von Neuwahlen wurde laut. Sprechchöre wie „Wir sind das Volk!“, „Havelland erwache!“ und „Lügenpresse!“ waren zu vernehmen. Für den nächsten Dienstag ruft das Bürgerbündnis nicht zur Demo auf. Am 24. November soll es wieder eine geben, dann aber auf dem Edwin-Rolf-Platz, weil auf dem Märkischen Platz Weihnachtsmarkt ist. Mehr als 10 000 Flyer wollen die Veranstalter im Vorfeld unter die Leute bringen.

Von Bernd Geske

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